Der Gehörnte Siegfried

Der Gehörnte Siegfried (GS) ist eine Prosaauflösung des Hürnen Seyfrid. Die Erzählung fokussiert auf Siegfried als Drachentöter und berichtet von seinen Heldentaten in einer klaren und schlichten Sprache. Die Beliebtheit dieser Fassung stieg kontinuierlich von ihrer Entstehung in der Mitte des 17. Jahrhunderts bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts. Ihre Verbreitung und Rezeption ist am Gipfel ihres Erfolgs mit derjenigen des Nibelungenlieds und der Liederedda vergleichbar. Als illustriertes Kinderbuch erreichte das anspruchslose Büchlein zeitweilig eine größere Zielgruppe als diese beiden Weltklassiker, zumindest im deutschen Sprachraum. Es ist umso erstaunlicher, dass die Forschungsliteratur zum Gehörnten Siegfried so bescheiden ist und dass der Text mit Ausnahme von Polen anscheinend nie in der übrigen Welt rezipiert wurde.

Geelhaar1956

Titelblatt der Ausgabe von Anne Geelhaar, Berlin 1956

Kurzbeschreibung

  • Beziehung zur Nibelungensage: vor allem der Drachenkampf und Siegfrieds Tod
  • Überlieferung: 56 erhaltene Exemplare des Urtexts (1726–um 1850), mindestens 41 Auflagen des Urtexts seit dem verlorenen Erstdruck, keine Handschrift
  • Online-Überlieferung:
  • Titel: Eine Wunderschöne Historie Von dem gehörnten Siegfried (Aa Titelblatt)
  • Verfasser: vielleicht Johann Micraelius (1597–1658) oder Johannis Burgmann (1589–1662)
  • Entstehungszeit: um 1657
  • Entstehungsort: Norddeutschland
  • Sprache: Neuhochdeutsch
  • Länge: 80 Druckseiten (Aa), rund 13000 Wörter
  • Form: Prosa und vier Verse (Aa 25r)
  • Erstdruck: um 1657 (X1, nicht erhalten), 1726 (Aa, älteste erhaltene Auflage mit Datum)
  • Online-Ausgabe: Golther 1889 (Aa)
  • Maßgebliche Ausgabe: Golther 21911 (= Golther 1889)
  • Online-Übersetzung: keine
  • Hauptquelle: Hürnen Seyfrid
  • Nebenquelle: Rosengarten zu Worms, deutsche Übersetzung (1629/1638) von Sir Philip Sidney The Countess of Pembroke’s Arcadia (1590)
  • Rezeption: fast unermesslich seit dem Anfang des 18. Jh., besonders außerhalb der Nibelungensage
  • Beschreibung: Wikipedia (kein spezieller Eintrag)

Zusammenfassung

Die 27 Holzschnitte des Hürnen Seyfrid tragen Untertitel und gliedern indirekt den Text in entsprechende Abschnitte. Diese Gliederung wird im Gehörnten Siegfried weitgehend beibehalten. Durch Überschriften, die von den Holzschnitten unabhängig sind, wird die Prosa in 19 Erzähleinheiten geteilt, die als Kapitel zu betrachten sind. Sie sind nicht mit einer Zählung versehen.

  • Eingang (Aa 1v–2v, ohne Entsprechung im HS): Am Anfang wird an die Erzählungen von der Tafelrunde und insbesondere die Heldentaten des Artusritters Wigalois erinnert. Nachdem die Höhepunkte dieses Romans zusammengefasst worden sind, wird die folgende Erzählung als „fast dergleichen“ vorgestellt.
  • Kapitel 1 (Aa 3r–4r, 1 Holzschnitt, vgl. HS 1–4, 1 Holzschnitt): Zur Zeit des Wigalois herrschte in den Niederlanden ein König namens Sieghardus. Auf die Empfehlung seiner Räte schickte er seinen starken, aber ungehorsamen Sohn Siegfried für einige Zeit fort. Der Knabe kam zu einem Schmied in einem Dorf und wurde von ihm empfangen.
  • Kapitel 2 (Aa 4r–4v, 1 Holzschnitt, vgl. HS 5, 1 Holzschnitt): Eines Tages spaltet Siegfried den Amboss des Schmieds, streitet sich mit ihm und versetzt ihm Schläge.
  • Kapitel 3 (Aa 4v–5r, HS 6–11, 4 Holzschnitte): Um ihn loszuwerden, schickt der Schmied Siegfried in den Wald, damit er bei einem Köhler Kohle holt. Er hofft, dass ein Drache, der in der Nähe unter einer Linde wohnt, den Lehrling töten wird. Im Wald stößt Siegfried auf den Drachen und andere Untiere, reißt Bäume aus der Erde und wirft sie auf die Ungeheuer, so dass sie sich in die Äste verwickeln. Beim Köhler holt er Feuer und verbrennt die Tiere. Er entdeckt, dass ihr Fett beim Trocknen zu Horn wird, und beschmiert seinen eigenen Körper damit, bis auf eine Stelle zwischen den Schultern, die ihm später zum Verhängnis wird.
  • Kapitel 4 (Aa 5v–7r, 2 Holzschnitte, vgl. HS 11–31 mit Herkunft des Horts und Maria-Gebet, 3 Holzschnitte): Siegfried kommt zum berühmten Hof des Königs Gibaldus in Worms und wird von ihm empfangen. Der Fürst hat drei Söhne und eine bildschöne Tochter. Während sie eines Tages am Fenster steht, wird sie von einem Drachen entführt und auf einen Felsen gebracht. Zu Ostern verwandelt der Entführer sich in einen Menschen und erklärt ihr, sie werde nie mehr ihre Familie sehen. Er selbst werde sich nach fünf Jahren wieder in einen Menschen verwandeln und sie dann heiraten. Die Prinzessin ruft Gott an und weint Blut.
  • Kapitel 5 (Aa 7r–8v, 2 Holzschnitte, vgl. HS 32–34 ohne Eberkampf noch Turnier, 3 Holzschnitte): Durch Boten erfährt König Gibaldus, dass seine Tochter Florigunda nur von einem einzigen Ritter befreit werden kann. Währenddessen zeichnet sich Siegfried dadurch aus, dass er Bären und Löwen zum Spaß an die Bäume hängt. Eines Tages rettet er Gibaldus das Leben, indem er bei einer gemeinsamen Jagd einen Eber tötet. Danach veranstaltet der König von Worms ein Turnier und lädt Könige aus Frankreich, Spanien, England, Schottland und anderen Ländern ein.
  • Kapitel 6 (Aa 8v–9r, 1 Holzschnitt, ohne Entsprechung im HS): Um nicht langweilig zu werden, verzichtet der Verfasser auf die Beschreibung des Turniers und verweist seine Leserschaft auf eine Reihe von bekannten Ritterromanen. Er erzählt jedoch, dass Siegfried den Sieg gewann und zum Ritter geschlagen wurde.
  • Kapitel 7 (Aa 9v–10v, 3 Holzschnitte, vgl. HS 34–36 ohne Traum noch Löwenkampf, 1 Holzschnitt): Nach dem Turnier verspricht Siegfried dem König und der Königin, ihre Tochter zu befreien, und träumt in der folgenden Nacht von der Prinzessin. Am Morgen geht er allein mit seinen Jagdhunden in den Wald. Dort wird er von einem Löwen überfallen. Er zerreißt ihn wie Samson mit bloßen Händen und hängt ihn an einen Baum.
  • Kapitel 8 (Aa 11r–13r, 3 Holzschnitte, vgl. HS 37–42 ohne Begegnung mit dem Ritter, 1 Holzschnitt): Nach dem Löwen begegnet Siegfried einem Ritter aus Cilicia [wohl Kilikien im Südosten Kleinasiens] und besiegt ihn im Zweikampf. Tödlich verwundet erzählt der Ritter, er sei vom Riesen Wulffgrambähr überwunden worden und stehe jetzt in dessen Dienst. Er bietet Siegfried seine Rüstung an, warnt ihn vor dem Drachen in der Nähe und stirbt. Wegen seiner Hornhaut begnügt sich Siegfried mit Schild und Helm, reitet weiter und begegnet dann dem Zwergkönig Egwald. Er ist schön gekleidet und reitet auf einem schwarzen Ross.
  • Kapitel 9 (Aa 13r–15v, 3 Holzschnitte, vgl. HS 43–65, 2 Holzschnitte): Egwald kennt Siegfrieds Namen und Herkunft und erzählt ihm, sein Vater heiße Sieghardus, herrsche als König in den Niederlanden und sei mit Siegfrieds Mutter Adelgunda verheiratet. Siegfried wird vom Zwerg vor dem Drachen gewarnt, schmeißt ihn aber gegen eine Felsenwand, zerschmettert seine Krone und zwingt ihn, den Weg zur entführten Jungfrau zu zeigen. Egwald führt den Helden zur Wohnung des Riesen Wulffgrambähr, der den Schlüssel zum Drachenstein besitzt. Der Riese erscheint in der Türöffnung mit einer Eisenstange und versucht Siegfried damit zu treffen, aber der Held springt zur Seite.
  • Kapitel 10 (Aa 15v–17v, 2 Holzschnitte, vgl. HS 66–83, 1 Holzschnitt): Siegfried setzt sich zur Wehr und verletzt den Riesen. Dieser flieht in seine Wohnung, verbindet seine Wunden, rüstet sich mit Brünne und Schwert und kommt zurück. Nach hartem Kampf ergibt sich Wulffgrambähr, und Siegfried gewährt ihm das Leben.
  • Kapitel 11 (Aa 17v–18v, 1 Holzschnitt, vgl. HS 84–88, 1 Holzschnitt): Der Riese schwört Siegfried Treue und führt ihn in ein Tal. Dort überfällt er ihn von hinten und schlägt ihn zu Boden. Im letzten Augenblick erscheint Egwald und rettet Siegfried das Leben.
  • Kapitel 12 (Aa 18v–22r, 3 Holzschnitte, vgl. HS 89–118, 4 Holzschnitte): Der Zwerg wirft seine Nebelkappe auf Siegfried, um ihn unsichtbar zu machen, und der Riese kann ihn nicht mehr sehen. Der Held kommt wieder zu sich und dankt dem Zwerg. Obwohl Egwald ihm empfiehlt, auf die Jungfrau zu verzichten, beharrt Siegfried auf seinem Vorhaben. Er besiegt den Riesen zum zweiten Mal und verlangt, dass er ihn zur Jungfrau führt. Acht Klafter unter der Erde sitzt die Jungfrau gefangen. Sie erkennt den Ritter, fragt ihn, wie es ihren Eltern geht, und warnt ihn vor dem Drachen. Er hat keine Angst. Wulffgrambähr zeigt ihm ein Schwert in der Felsenwand und überfällt ihn einmal wieder von hinten, während sie auf dem Drachenstein stehen. Siegfried besiegt ihn erneut und erzeigt ihm diesmal keine Gnade. Er stößt ihn vom Felsen herunter, so dass er zerschmettert. Die Jungfrau macht sich noch Sorgen um den Drachen, und Siegfried hat Hunger. Egwald verspricht ihm Essen.
  • Kapitel 13 (Aa 22r–23v, 2 Holzschnitte, vgl. HS 119–128, 1 Holzschnitt): Gerade wenn sie sich in der Höhle an den Tisch setzen, kommt der Drache geflogen. Er war ein schöner Jüngling und wurde von einer Frau verflucht, so dass er nur alle fünf Jahre Menschengestalt annehmen kann. Er hat sich vier Jahre lang um die Jungfrau gekümmert und ist deshalb über Siegfrieds Ankunft verärgert.
  • Kapitel 14 (Aa 23v–25v, 2 Holzschnitte, vgl. HS 129–148, 3 Holzschnitte): Der Held kehrt auf den Felsen zurück und kämpft mit dem Drachen. Währenddessen fliehen Egwalds zwei Brüder. Sie hüten den Schatz ihres Vaters Egwardus und verstecken ihn unter der Flucht in der Höhle. Wegen der Hitze beginnt Siegfrieds Hornhaut zu schmelzen. Um die Haut wieder zu erhärten, kehrt er zur Jungfrau zurück und findet den Schatz. Die Jungfrau bangt immer mehr um Siegfried, weil der Drache jetzt sechzig junge Drachen holt. Der Held selbst ist furchtlos, verlässt sich auf Gott, spricht ein Reimgebet in vier Versen aus und kehrt auf den Felsen zurück. Er haut zuerst dem alten Drachen den Schwanz ab, spaltet ihn dann in der Mitte und stößt endlich beide Teile ins Tal.
  • Kapitel 15 (Aa 25v–29v, 4 Holzschnitte, vgl. HS 148–158, 3 Holzschnitte): Die Jungfrau läuft auf den Felsen, findet den Helden bewusstlos am Boden liegen und fällt selbst in Ohnmacht. Siegfried kommt wieder zu sich, und Egwald erscheint und heilt die Jungfrau mit einem Kraut, das er ihr in den Mund steckt. Er erklärt, dass der Riese ihn und 1000 weitere Zwerge bezwungen hatte, dankt Siegfried und verspricht, ihm den Weg nach Worms zu zeigen. Siegfried und Florigunda bekommen eine köstliche Mahlzeit und verbringen die Nacht in weichen, aber getrennten Samtbetten [anstatt sich wie im HS 152 zärtlich zu umarmen und zu küssen]. Nach der Morgentoilette und dem Frühstück will Siegfried Abschied nehmen. Egwald und seine Brüder bieten sich an, den Helden bis nach Worms zu begleiten.
  • Kapitel 16 (Aa 29v–32r, 1 Holzschnitt, vgl. HS 159–168 mit Hortversenkung, aber ohne Straßenüberfall, 2 Holzschnitte): Siegfried nimmt die Jungfrau und Egwald mit und bittet unterwegs den sternkündigen Zwerg, seine Zukunft zu enthüllen. Egwald prophezeit ihm eine achtjährige Ehe mit Florigunda und danach einen gewaltsamen Tod. Seine Frau werde ihn jedoch rächen und schließlich selbst sterben. Siegfried tröstet sich mit der posthumen Rache und will den Namen seines Mörders nicht wissen. Er schickt den Zwerg zum Berg zurück und denkt an den Schatz, den er vergessen hat. Der Verfasser erinnert daran, dass dieser Hort einen verheerenden Krieg ausgelöst hat und dass nur Meister Hildebrand und Dietrich von Bern mit dem Leben davon gekommen sind [vgl. HS 15]. Das ist aber eine andere weitschweifige Geschichte, auf die er in seiner eigenen Erzählung lieber verzichtet. In der Meinung, dass der Hort ihm jetzt gehört, kehrt Siegfried schließlich zum Berg zurück, um den Schatz mitzunehmen. Auf dem Weg nach Worms werden Siegfried und Florigunda von dreizehn Mördern überfallen. Während Siegfried mit einem Teil von ihnen kämpft, führen die anderen Florigunda fort. Der Held befreit sie, tötet die Räuber und kümmert sich nicht um den Schatz. Der Hort verschwindet im Wald auf dem Rücken eines Pferdes ohne Reiter.
  • Kapitel 17 (Aa 32v–33v, 1 Holzschnitt, vgl. HS 169–174): Siegfried und Florigunda werden in Worms feierlich empfangen. König Gibaldus veranstaltet ein riesiges Hochzeitsfest, an dem auch Siegfrieds Vater Sieghardus teilnimmt, und der Bischof vermählt den Helden mit Florigunda in Mainz vor Kaisern, Königen und Fürsten. Beim anschließenden Turnier gewinnt der Bräutigam so großen Ruhm, dass er den Neid seiner Schwäger erweckt.
  • Kapitel 18 (Aa 33v–38r, 4 Holzschnitte, ohne Entsprechung im HS): Um die Gäste zu erheitern, setzt ein launischer Edelmann einen lustigen Auftritt ins Werk. Mit der Erlaubnis der Könige Gibaldus und Sieghardus überredet er zwei Feiglinge zum Zweikampf, den Bauern Jorcus, der einst Gibaldus den Weg gezeigt hatte und dafür zum Oberverwalter des königlichen Viehs befördert worden war, und Sieghardus‘ Soldaten Zivelles. Im Ring fallen die beiden ungeschickten Kämpfer nacheinander aus dem Sattel und wollen sich gegenseitig ergeben. Zivelles streckt sich schließlich am Boden nieder, und Jorcus gewinnt den Sieg.
  • Kapitel 19 (Aa 38r–40v, 2 Holzschnitte, vgl. HS 175–179): Während seine Schwäger Ehrenbertus, Hagenwald und Walbertus auf Rache sinnen, verbringt Siegfried acht friedliche Jahre mit Florigunda und bekommt mit ihr einen Sohn Löwhardus. Der Verfasser erklärt, es sei woanders beschrieben, wie dieser Held nach Kriegen mit dem Sultan und dem König von Babylon und nach vielen anderen Abenteuern endlich die Tochter des Königs von Sizilien heiratete. Eines Tages geht Siegfried mit seinen Schwägern auf die Jagd im Ockerwald. Er legt sich an einem Brunnen zum Trinken nieder und wird von Hagenwald an seiner weichen Stelle durchbohrt. Florigunda trauert um ihren Mann, und bald sterben auch ihre beiden Eltern. Um sich zu rächen, zieht die Witwe heimlich mit ihrem Sohn zu ihrem Schwiegervater Sieghardus und bittet ihn um Hilfe. Der König greift die drei Wormser Brüder an, und Hagen wird von Zivelles getötet. Die beiden anderen Brüder ergreifen die Flucht und werden später im Exil auf Siegfrieds Sohn Löwhardus stoßen. Das wird in dessen eigener Geschichte berichtet. Im Krieg kommen sowohl Zivelles als auch Jorcus ums Leben, und schließlich stirbt auch Florigunda. Ihr Sohn wächst am Hof seines Großvaters auf, aber seine Heldentaten werden in seiner eigenen Geschichte beschrieben.

Verfasser, Datum und Quellen

  • Auf dem Titelblatt des ältesten erhaltenen Drucks, der 1726 in Braunschweig und Leipzig erschien und nur in einem Exemplar überliefert ist, wird die Erzählung als eine Übersetzung aus dem Französischen präsentiert. Jacob Grimm sah keinen Grund, an dieser Angabe zu zweifeln, und bemühte sich, die Spur eines „Sifroi le cornu“ in Frankreich zu ermitteln (1851). Er besaß selbst ein altes Exemplar von 1729. Er dachte, dass die Prosa wohl aus den 179 Strophen des Hürnen Seyfrid hervorgegangen war, „doch nicht unmittelbar“, denn die meisten Eigennamen weichen ab, und „einzelne zuthaten“ haben keine Entsprechung im Lied. Der Drachentöter wird von Seyfrid in Siegfried umbenannt, seine Eltern von Sigmund und Siglinge in Sieghardus und Adelgunda, die Prinzessin von Krimhild in Florigunda, ihr Vater von Gybich in Gibaldus, ihre Brüder Günther, Hagen und Gyrnot in Ehrenbertus, Hagenwald und Walbertus, der Riese von Kuperan in Wulffgrambähr, der Zwerg von Eugel in Egwald und endlich sein Vater von Nybling in Egwardus. Neue Gestalten sind Löwhardus, der Sohn des Helden, und Jorcus und Zivelles, die beiden lächerlichen Feiglinge, die am Hochzeit gegeneinander kämpfen. Einen Einfluss der nordischen Mythologie glaubte Grimm in dem Namen Zivelles zu erkennen und sah den Soldaten als einen Doppelgänger von Hialli, der in der isländischen Überlieferung sein Herz herausgeschnitten bekommt.
  • Für Wolfgang Golther war Grimms Hypothesen „unhaltbar“ (1889, S. xxv). Er hielt den Hürnen Seyfrid für die einzige Quelle der Prosa und alle Abweichungen für „Zudichtung“ und insbesondere den Zweikampf zwischen Jorcus und Zivelles für „ein Erzeugniss der Phantasie des Verfassers“ (Golther 21911, S. lxiv). Während seiner beiden Ausgaben war ein kleiner Aufsatz erschienen, den er übersehen hatte, vermutlich weil er von einem Nichtgermanisten verfasst war. 1908 zeigte der Anglist Friedrich Brie, dass die Turnierbeschreibung in letzter Instanz auf den 1590 posthum erschienenen Roman des Engländers Sir Philip Sidney The Countess of Pembroke’s Arcadia zurückging und dass die 1629 zuerst erschienene deutsche Übersetzung als unmittelbare Vorlage gedient hatte. Die entsprechenden Gestalten heißen hier Dametas und Clinias, und ihr Zweikampf erscheint im dritten Buch des Romans. Brie zitierte die deutsche Fassung von 1629 und zeigte, dass sie oft fast wörtlich mit dem Wortlaut des Gehörnten Siegfried übereinstimmt (Brie 1908). Diese Version erschien unter dem Namen Valentinus Theocritus von Hirschberg, der früher als Pseudonym für Martin Opitz galt. Letzterer hat in Wirklichkeit nur die Erstfassung revidiert (Seck 2002). Sein neuer Text wurde 1638 veröffentlicht und mehrmals wieder aufgelegt. In der von Brie zitierten Passage (III,7) weichen die beiden deutschen Übersetzungen des englischen Romans so wenig voneinander ab, dass sich die genaue Vorlage auf dieser Grundlage kaum identifizieren lässt (vgl. Opitz 1642, S. 696). Eine zusätzliche Quelle für den Gehörnten Siegfried, die ebenfalls von Golther übersehen wurde, ist der Rosengarten zu Worms. Die zweimalige Ausmalung des Turniers in Worms bei Siegfrieds erster Ankunft und bei seiner Rückkehr dürfte in Anlehnung an das in dem bis 1590 regelmäßig neu aufgelegten Straßburger Heldenbuch beschriebene Turnier entstanden sein.
  • Als unmittelbare Vorlage für den Gehörnten Siegfried vermutete Grimm, wie bemerkt, ein französisches Werk und spürte zugleich Reminiszenzen aus der nordischen Nibelungensage, aber er schlug keine Datierung der deutschen Prosa vor. Karl Müllenhoff stellte sich die Quelle als eine interpolierte Fassung des Hürnen Seyfrid vor (1855, S. 40). Erst Felix Bobertag versuchte die Entstehungszeit genauer zu bestimmen. Er rückte den Gehörnten Siegfried „ans Ende des XVII. oder den Anfang des XVIII. Jahrhunderts“ hinauf, weil er kein Rezeptionszeugnis vor dem Druck von 1726 aufspüren konnte (1876, S. 170f). Nach einem Hinweis von Karl Goedeke wusste er, dass Grimm in seinen Vorlesungen von einer anderen Ausgabe gesprochen hatte, und datierte ihn auf 1720. Grimm muss sich auf sein eigenes Exemplar bezogen haben, und es erschien erst 1729.
  • In einer Besprechung von Bobertags Buch wies Wilhelm Scherer (1877, S. 26) auf den Ausdruck „gehörnten Seyfried“ hin, den Johann Christoph Ettner (1651–1724) in seinem satirischen Roman Des getreuen Eckharts Medicinischer Maul-Affe benutzt. Der Hinweis ist richtig, aber Scherer gab mit „1697“ ein falsches Jahr für diesen Text an. Der Roman erschien 1694 in einer Kurzfassung, aber hier fehlt die Stelle. Sie ist erst in der vermehrten Zweitausgabe von 1719 zu finden (S. 891).
  • In der Einleitung zu seiner ersten Ausgabe schloss sich Golther Bobertags Datierung an und datierte die Stelle bei Ettner korrekt auf das Jahr 1719 (1889, S. xxix). Ohne die Erstausgabe einzusehen, ging Edward Schröder von 1694 als „späteste[m] Termin“ aus (1892, S. 484). Er befasste sich auch mit der Verfasserfrage. Er brachte sprachliche und inhaltliche Indizien für eine Herkunft des Autors aus Norddeutschland und hielt ihn für einen Protestanten. Im Gehörnten Siegfried wird ein Maria-Gebet nämlich durch ein lutherisch geprägtes Gebet ersetzt. Schröder bemerkte auch, dass Siegfried nicht mehr im Odenwald (HS 177: Otten waldt), sondern im Ockerwalde (GS 19 = Aa 38v) ermordet wird. Ein solcher Wald existiert zwar nicht, aber die Oker ist ein 128 km langer Nebenfluss der Aller. Sie entspringt im Harz und fließt durch Waldgebiete und auch die Stadt Braunschweig, wo der älteste erhaltene Druck erschien. In der Gegend nördlich des Harzes lokalisierte Schröder deshalb das Original (1892, S. 482).
  • Er wies zusätzlich auf ein neues Rezeptionszeugnis der Nibelungensage hin. Es handelt sich um den Anfang des Schwanks Knecht Treurecht, den Johannes Bolte gerade herausgegeben hatte. Die Handlung dieses Schwanks spielt nach den Anfangszeilen „um die Zeit, als der theure Held Siegfried lebte, der den grossen Riesen Kuperan getödtet, wie auch einen ungeheuren verfluchten Drachen umgebracht und dadurch eines Königes Tochter Krynhulde ihre Ehre und Leben errettet hatte“ (Bolte 1892, S. 70f = Schröder 1892, S. 489). Der Riese und die Königstochter tragen zwar noch ihre alten Namen, aber der Held heißt schon Siegfried, und der Eingang der Erzählung erinnert außerdem in auffälliger Weise an denjenigen des Gehörnten Siegfried.
  • Knecht Treurecht wurde von Bolte nach einer undatierten Ausgabe der Schwanksammlung Der Geist von Jan Tambaur veröffentlicht. Ein Berliner Exemplar (Online-Katalog) trägt auf dem Einband die Jahreszahl 1692, und dies hielt Schröder für „einen wichtigen Anhaltspunkt für die zeitliche Begrenzung der Siegfriedprosa“  (1892, S. 488). Als obere Zeitgrenze sah er den Hinweis des Sprachgelehrten Justus Georg Schottel auf den „hürne Seufried“ in einem Wörterbucheintrag von 1663 über die Nebelkappe (Schottel 1663, S. 279). Da Schottel die Prosaauflösung anscheinend nicht kannte, vermutete Schröder „als chronologischen Rahmen die Zeit von 1663 bis 1692“ (1892, S. 489).
  • Mit Hinweis auf das Berliner Exemplar der Schwanksammlung setzte Bolte selbst die Entstehung „um 1690“ an (Bolte 1918, S. 123). Zwei ältere Ausgaben von 1669 und 1673 sind bekannt, aber nicht mehr auffindbar (Hayn 1885, S. 89). Die undatierte Ausgabe ist äußerst selten und vielleicht nur in drei Exemplaren erhalten. Die beiden anderen Exemplare befinden sich in Chicago und Göttingen. Die Erzählungen werden für Übersetzungen aus dem Niederländischen ausgegeben, und das ist tatsächlich für die meisten von ihnen der Fall. Die Originalsammlung wurde 1656 in Amsterdam unter dem Titel De Geest van Jan Tamboer vom Schauspieler Jan Pietersz. Meerhuizen herausgegeben. Jan Tamboer war sein Künstlername. Bolte bemerkte selbst, dass die deutsche Fassung Zusätze enthielt und dass die Erzählung von Knecht Treurecht dazu gehörte (1894, S. 87), hatte aber offenbar keine Kenntnis von der ältesten Ausgabe, die schon 1662 erschien. Hier heißt der Held „Säufried“. Diese Form erinnert stark an den letzten bekannten Druck des Hürnen Seyfrid, der 1642 in Nürnberg erschienen war. Dort heißt der Held „Säwfried“ (vgl. Titelblatt). Der Autor des Schwanks hat sich also von dieser Auflage für seinen Eingang anregen lassen und verrät keine Kenntnis des Gehörnten Siegfried.
  • Noch bevor die deutsche Schwanksammlung neu aufgelegt wurde, fand die Erzählung von Knecht Treurecht Aufnahme in eine andere populäre Sammlung, die in den Drucken einem gewissen Johann L. Talitz von Liechtensee zugeschrieben wird. Sie erschien 1645 in Wien mit 216 Erzählungen, die als Reiseunterhaltung präsentiert wurden, und erfuhr bis 1702 mindestens fünf weitere Auflagen mit immer mehr Geschichten. Knecht Treurecht wurde 1663 als Nr. 57 der Sammlung eingegliedert. In dieser Auflage heißt der Held „Säwfrid“. In den jüngeren Ausgaben entfernt sich die Namensform immer mehr vom Nürnberger Druck des Hürnen Seyfrid, allerdings ohne jemals zu ‚Siegfried‘ werden. Diese Form erscheint nur in der undatierten Neuauflage der Schwanksammlung von Jan Tambour, aus welcher Bolte 1892 die Erzählung abdruckte.
  • Die Übereinstimmung in der Formulierung mit dem Gehörnten Siegfried beruht mit anderen Worten höchstwahrscheinlich auf Zufall. Der anonyme Verleger der Neuauflage kann die damals ganz junge Prosauflösung des Hürnen Seyfrid gekannt haben, aber dann nur ganz oberflächlich, denn er hielt an den ursprünglichen Namen des Riesen und der Königstochter fest. Er scheint eher unabhängig vom Gehörnten Siegfried die übelklingende Form ‚Säufrid‘ zu ‚Siegfried‘ modernisiert zu haben. Als Anhaltspunkt für die Datierung der Prosaauflösung kann die Neuauflage der Schwanksammlung kaum benutzt werden.
  • In seiner Zweitausgabe verließ sich Golther auf Schröder. Er rückte irrtümlicherweise Ettners Beleg 25 Jahre zurück und begnügte sich mit einer ausführlichen Wiedergabe von Schröders Argumentation (Golther 21911, S. lxvif).
  • 1965 enthüllte Harold Jantz einen Druck von höchster Bedeutung. In seiner Privatsammlung besaß er damals einen undatierten Oktavband, der auf 108 Blättern die Geschichte von Siegfrieds Sohn Löwhardus erzählte. Laut Titelblatt war er in Leipzig von Martha Hertz veröffentlicht worden. Sie war dort am Ende der 1660er als Druckerin tätig. Die drei Hinweise am Ende des Gehörnten Siegfried auf eine Fortsetzung waren also nicht fiktiv. Genauso wichtig wie der Druck selbst waren die Hinweise auf zwei frühere Ausgaben der ursprünglichen Geschichte vom Gehörnten Siegfried. Seine „History“ sei 1657 in Hamburg (fol. N6r) und „neulich“ in Erfurt (fol. A2v) erschienen. Von diesen Ausgaben ist kein Exemplar erhalten. Jantz erkannte die nahe Verwandtschaft der beiden Geschichten von Vater und Sohn und vermutete einen einzigen Autor (Jantz 1965, S. 436). Von der Herkunft seines Exemplars sagte er leider nichts. Bei seinem Tod 1987 kam seine Sammlung an die Universität Durham.
  • Die Geschichte des Ritters Löwhardus (LH) wurde 2003 von Ernst Dick veröffentlicht und ausführlich kommentiert. Wie die Erzählung von Siegfried ist diejenige seines Sohns durch Überschriften in Erzähleinheiten gegliedert, die als Kapitel zu betrachten sind. Es gibt 69 ungezählte Abschnitte und dazu einen Brief. Auf den 108 Blättern wird folgendes erzählt:
    • Löwhardus wächst auf dem Hof seiner Großeltern in Niederland auf, hört dort bei einem Turnier von Siciliana, der Tochter des Königs von Sizilien, und zieht in die Welt, um sie zu sehen (Kap. 1–8). Er kommt nach Paris (Kap. 9–10), Venedig (Kap. 11–15), Malta (Kap. 16–17) und Jerusalem. Dort begegnet er der Königstochter Marirose und wird zum Ritter geschlagen (Kap. 18–21). In der Nähe trifft er einen Löwen und verbringt einige Zeit mit dem Tier und seinem Waffenträger Burghardus (Kap. 22–25). Sie kommen nach Sizilien und treffen einen Einsiedler (Kap. 26–29). Auf der Insel kämpft Löwhardus mit einem Drachen, überwindet auch einen Löwen und tritt in den Dienst des Königs Artaxus (Kap. 30–34). Eines Tages fordert der König von Babylon Tribut von Sizilien und schickt einen Riesen nach Sizilien. Löwhardus besiegt den Boten (Kap. 35–42). Da kommen zwei Freier an den königlichen Hof und werben um die Prinzessin. Sie heiratet jedoch Löwhardus (Kap. 43–46). Er will seinen Großvater Sieghardus in Niederland besuchen, kommt schließlich nach Babylon und wird Heerführer. Seine Frau wird entführt, kommt nach Fregaton und wird Heerführerin. Im Orient kämpfen die beiden Eheleute gegeneinander und erkennen sich nach dieser ersten Trennung in der Schlacht (Kap. 47–53). Weil sie das babylonische Religionsritual ablehnen, werden sie zum Tode verurteilt und müssen die Flucht ergreifen. Da wird Siciliana entführt, und Löwhardus findet sie nach der zweiten Trennung in Ägypten wieder. Auf der Rückreise erleiden sie Schiffsbruch und werden ein drittes Mal getrennt. Sie finden sich auf einer Insel wieder und setzen erneut den Kurs auf die Niederlande, die von einem babylonischen Heer stark zugesetzt werden (Kap. 54–58). Während der Seereise werden unterhaltsame Geschichten erzählt. Löwhardus kämpft außerdem mit den Türken und siegt. Er übernimmt zum Schluss die Regierung von seinem Großvater und bekommt eine große Nachkommenschaft mit seiner Frau (Kap. 59–69).
  • Dick lenkt die Aufmerksamkeit auf zwei auffällige Hinweise auf Pommern. Der Erzähler vergleicht eine Episode während der Seereise von Venedig nach Jerusalem mit einem Vorfall auf der Pilgerreise von Bogislaw X., Herzog von Pommern, im Jahr 1497 (Kap. 16 = D6v). Später wird die Belagerung der Residenz des Königs von Sizilien mit der Belagerung der Stadt Stralsund im Jahr 1628 verglichen (Kap. 41 = I1r). Deshalb vermutet er „die Herkunft des Werkes im Raum der pommerschen Ostseeküste“ (Dick 2003, S. 141) und fragt sich, ob der Verfasser mit dem Stettiner Professor Johann Micraelius oder dem Greifswalder Juristen Johannis Burgmann identisch sein könnte. Er hält die erste Identifikation für unwahrscheinlich, die zweite für plausibel (Dick 2003, S. 141–151). Der Verfasser hatte eine hervorragende Kenntnis der damaligen Literatur und lässt sich von einer hohen Zahl von Quellen anregen. Am interessanten ist wohl der starke Einfluss der Tristansage, die im Drachenkampf und bei der Brautgewinnung zum Ausdruck kommt (Dick 2003, S. 191f).
  • Als letzter Vertreter der Sage hat der Löwhardus nur noch ganz wenig gemeinsam mit dem ursprünglichen Nibelungenlied. Der kleine Abenteuerroman gehört jedoch dazu, denn der Titelheld ist Siegfrieds Sohn und kann während der Rückreise zum Hof seines Großvaters die Geschichte seines Vaters ausführlich berichten (Kap. 62 = N5r–v).

Überlieferung

Angesichts der Vielzahl und der Vielfalt der Drucke, die den Urtext entweder treu wiedergeben oder mehr oder weniger frei bearbeiten, ist eine vollständige Bestandsaufnahme eine äußerst mühsame, ja aussichtslose Ausgabe. Dabei ist zu beachten, dass es sich fast ausschließlich um Billigdrucke handelt, die in öffentlichen Bibliotheken vernachlässigt werden. Die zahlreichen Kinder- und Schulausgaben, die seit dem Anfang des 19. Jahrhunderts erschienen sind, befinden sich vermutlich noch größtenteils im Privatbesitz und lassen sich durch Onlinesuche nicht erfassen. Eine weitere Schwierigkeit besteht darin, die eigentliche Überlieferung von den Bearbeitungen zu trennen. Schwabs erfolgreiche Nacherzählung von 1836 gehört unbestreitbar zu den Bearbeitungen, während Simrocks Fassung eigentlich nur eine modernisierende Wiedergabe des Urtexts ist. Nichtsdestoweniger werden beide Versionen von maßgeblichen Forschern und Golther und Flood zu den Bearbeitungen gezählt.

Die erste umfassende Bestandsaufnahme verdanken wir Golther. 1889 verzeichnete er insgesamt 16 Exemplare des Urtexts mit Standort und 24 verschiedene Ausgaben (S. xxx –xxxiv). Sieben Exemplare befanden sich damals in öffentlichen Bibliotheken (Nr. 1 in Göttingen, Nr. 5, 8, 9 in Berlin, Nr. 10 in Wolfenbüttel, Nr. 11 in Gotha, Nr. 12 in München), neun im Privatbesitz seiner Kollegen Elias von Steinmeyer (Nr. 2, 3, 4, 6, 13, 14, zwei ohne Nummer) und Reinhöld Köhler (eins ohne Nummer). Die Ausgaben des Urtexts nummerierte er von 1 bis 14, die Ausgaben des 19. Jahrhunderts mit verändertem Titel von 1 bis 7. In der zweiten Auflage konnte er drei weitere jüngere Ausgaben hinzufügen. Von diesen 27 Aufgaben sind mehrere verschollen.

Die zweite Bestandsaufnahme ist Floods Checklist (Flood 1980, II, S. 44f). Der englische Germanist konnte 31 Exemplare lokalisieren und ging von 37 Auflagen zwischen 1657 und 1851 aus. Nur für 24 Auflagen konnte er den Standort eines konkreten Exemplars angeben. Von den übrigen 13 Auflagen kannte er durch mehr oder weniger verlässliche Hinweise in neun Fällen den Titel, in einem Fall einen unvollständigen Titel, in drei Fällen nicht einmal diese Angabe (vgl. II, S. 96). Die 37 teilweise erschlossenen Auflagen versah er mit Siglen. Außer den 31 lokalisierten Exemplaren hatte er Kenntnis von 18 weiteren Exemplaren, besonders durch Golther. Der Standort der neun Exemplare von Steinmeyer und Köhler war ihm unbekannt. Er wies endlich auf sechs unsichere, versteigerte oder verschollene Drucke hin (Flood 1980, II, S. 83f, Nr. i–vi), beschrieb 16 postromantische Editionen und Bearbeitungen (Flood 1980, II, S. 84–91 = a: Nr. i–xvi), zwei damals verschollene polnische Übersetzungen (Flood 1980, II, S. 91f = b: Nr. i–ii), einen Bilderbogen (Flood 1980, II, S. 92 = c), drei Parodien (Flood 1980, II, S. 92f = d: Nr. i–iii) und eine Fortsetzung (Flood 1980, II, S. 94f = c). Er scheint nicht persönlich alle ihm bekannten Exemplare eingesehen zu haben, denn sie werden nicht alle 31 mit derselben Ausführlichkeit beschrieben. Für einige Drucke werden die farbigen Zeilen angegeben.

Im Zeitalter des Internets ist eine Bestandsaufnahme unvergleichbar leichter geworden. Die meisten Exemplare werden in Online-Katalogen beschrieben und sind gewöhnlich direkt durch Permalinks erreichbar. In einigen Fällen ist eine zusätzliche manuelle Suche mit dem Titel notwendig. Es bleiben nur wenige Exemplare, die noch nicht online abrufbar sind. Für ihre freundliche Hilfe und ihre Bestätigung des Standorts oder des Verlusts sei aufs Herzlichste gedankt: Sabine Tolksdorf (Berlin), Eva-Maria Ansorg (Gotha), Andrea Kollinger (Nürnberg), Gerlinde Wieser (Innsbruck), Peter Zerlauth (Innsbruck), Cornelia S. King (Philadelphia), Regine Schwedler (Schwerin), Mag. Franz Halas (Wien), Dr. Lutz Mahnke (Zwickau)

Bei der folgenden Bestandsaufnahme wird das Titelblatt oft nicht nach Autopsie, sondern nur nach den vorliegenden Beschreibungen und Angaben erschlossen und mag deshalb in gewissen Fällen etwas anders lauten. Bei den älteren Drucken wird das Titelblatt soweit möglich in vollständigem Wortlaut transkribiert, für die jüngeren dagegen aus praktischen Gründen meist gekürzt, zum Beispiel unter Weglassung der Druckangaben. In allen Fällen wird mindestens ein Standort angegeben, auch bei neueren Angaben.

Ältere Drucke

  1. Titelblatt: Eine | Wunderschöne Historie | Von dem gehörnten | Siegfried/ | Was wunderlicher Ebentheur | dieser theure Ritter ausgestanden, | sehr denckwürdig und mit Lust | zu lesen. | [Holzschnitt: helmtragender Krieger mit Speer in linker Hand und Schild in rechtem Arm] | Aus dem Frantzösischen ins Teutsche über- | setzt, und von neuen wieder aufgelegt. | [Strich] | Braunschweig und Leipzig, 1726. | (Flood). Standort: Göttingen (vermutlich Unikum). Beschreibung: 40 Bl. ohne Paginierung (A–E8), 8º, Titelholzschnitt + 38 Holzschnitte. Literatur: Reichard 1793, S. 292; Golther 1889, S. xxx (Nr. 1); Flood 1980, II, S. 48, 96ff, 116f, 125–129. Sigle: Aa. Abdrucke: Golther 1889, S. 58–95; Conrady 1968, S. 209–244; Suchsland 1968, S. 241–288. Abbildung: Suchsland 1968, S. 241 (= Titelblatt in Farben)
  2. Titelblatt: Eine wunderschöne Historie von dem gehörnten Siegfried, was wunderlicher Abentheuer dieser theure Ritter ausgestanden, denckwürdig u. mit Lust zu lesen. Aus d. Franz. ins Teutsche übersetzet, u. jetzt wieder übersehen u. verb. 1729. (Online-Katalog). Standort: München (vermutlich Unikum). Beschreibung: 95 Seiten, 8º, Illustrationen, früherer Besitzer: Jacob Grimm (1785–1863). Sigle: keine(verwandt mit Aa)
  3. Titelblatt: Eine | wunderschöne Historie | von dem gehörnten | Siegfried, | was wunderlicher Ebentheuer dieser | theure Ritter ausgestanden, | sehr denkwürdig und mit Lust | zu lesen. | [Holzschnitt: helmtragender Krieger mit Speer in rechter Hand und Schild in linkem Arm] | Aus dem Französischen ins Deutsche | übersetzt, und von neuen wieder aufgelegt. | [Strich] | Gedruckt in diesem Jahr. 5 | Standort: London (vermutlich Unikum). Beschreibung: um 1775 (Online-Katalog), 40 Bl. (A–E8) = 80 paginierte Seiten, 8º, 38 Holzschnitte, 1976 für 175 DM gekauft. Literatur: Kaldewey 1976, Nr. 176; Paisey 1979, S. 98–100 (pdf); Flood 1980, II, S. 49, 96ff, 117–119. Sigle: Ab. Abbildung: Titelblatt (S. 99, pdf)
  4. Titelblatt: Eine | wunderschöne Historie | von dem gehörnten | Siegfried, | was wunderlicher Abentheuer dieser | theure Ritter ausgestanden | sehr denkwürdig und mit Lust | zu lesen. | [Holzschnitt: helmtragender Krieger mit Speer in rechter Hand und Schild in linkem Arm] | Aus dem Französischen ins Deutsche | übersetzt, und von neuem wieder aufgelegt. | [Strich] | Gedruckt in diesem Jahr. | Standort: Halle (vielleicht Unikum). Beschreibung: nicht vor 1742 (Flood), um 1700 (Online-Katalog), 40 Bl. (A–E8) = 80 paginierte Seiten, 8, 38 Holzschnitte, früherer Besitzer: Elias von Steinmeyer (1848–1922). Literatur: Golther 1889, S. xxx (Nr. 2); Flood 1980, II, S. 49, 96ff, 117–119; Brunner 1983, Sp. 325. Sigle: Ac. VD 17: 3:702690X. Abbildungen: Titelblatt + A2r +A3r
  5. Titelblatt: Eine wunderschöne Historie von dem gehörnten Siegfried, was wunderlicher Abentheuer dieser theure Ritter ausgestanden, sehr denkwürdig und mit Lust zu lesen. (Online-Katalog, identisch mit Ac). Standort: Dresden (vielleicht Unikum). Beschreibung: um 1810 (Online-Katalog), 80 Seiten. Sigle: keine (vielleicht Ac)
  6. Titelblatt: Eine | wunderschöne Historie | von dem gehörnten | Siegfried, | was wunderlicher Ebentheuer dieser | theure Ritter ausgestanden | sehr denkwürdig und mit Lust | zu lesen. | [Holzschnitt: helmtragender Krieger mit Speer in rechter Hand und Schild in linkem Arm] | Aus dem Französischen ins Deutsche | übersetzt, und von neuem wieder aufgelegt. | [Strich] | Gedruckt in diesem Jahr. | (Philadelphia: Flood; Wien: Autopsie von Halas am 16.10.2014, fehlerhafte Transkription im Online-Katalog). Standorte: PhiladelphiaWien. Beschreibung: nicht vor 1742 (Flood), 40 Bl. (A–E8) = 80 paginierte Seiten, 8º, 38 Holzschnitte, auf dem Titelblatt des Wiener Exemplars ist handschriftlich das Jahr 1854 vermerkt (Halas). Literatur: Flood 1980, II, S. 51, 96ff, 117–119. Sigle: Ad. Abbildung: Flood 1980, II, S. 51 (= Titelblatt)
  7. Titelblatt: Eine | wunderschöne Historia | von dem gehörnten | Siegfried, | was wunderlicher Ebentheuer dieser | theure Ritter ausgestanden, sehr denk- | würdig und mit Lust zu lesen. | [Holzschnitt] | Aus dem Französischen ins Teutsche übersetzt, | und von neuem wieder aufgelegt. | Frankfurt und Leipzig. 5 | (Golther, Online-Katalog: … wunderliche …). Standort: Erlangen (vermutlich Unikum). Beschreibung: um 1830 (Online-Katalog), 40 Bl. = 80 Seiten, 8º, Holzschnitte, früherer Besitzer: Elias von Steinmeyer (1848–1922). Literatur: Golther 1889, S. xxxi (Nr. 3); Flood 1980, II, S. 52, 97, 185–188; Brunner 1983, Sp. 325. Sigle: Ae1
  8. Titelblatt: Eine wunderschöne Historia von dem gehörnten Siegfried, Was wunderliche Abentheuer dieser theure Ritter ausgestanden, sehr denkwürdig und mit Lust zu lesen. Aus dem Französischen ins Teutsche übersetzt, und von neuem wieder aufgelegt. Frankfurt und Leipzig. (Online-Katalog, Ae1: … wunderlicher …, Ae2: … Historie …). Standort: Berlin (vielleicht Unikum). Beschreibung: 80 Seiten, 8º. Literatur: Flood 1980, II, S. 52 (ohne Autopsie, Hinweis unter Ae1), 64 (Hinweis unter B1). Sigle: keine (verwandt mit Ae1 und Ae2)
  9. Titelblatt: Eine | Wunderschöne Historie | von dem gehörnten | Siegfried, | Was wunderliche Ebentheuer dieser | theure Ritter ausgestanden, sehr | denkwürdig und mit Lust zu lesen. | [Holzschnitt] | Aus dem Französischen ins Teutsche über- | setzt, und von neuem wieder aufgelegt. | Gedruckt in diesem Jahr. (5) | (Golther = Online-Katalog). Standort: Erlangen (zwei Exemplare). Beschreibung: um 1840 (Online-Katalog), 40 Bl. = 80 Seiten, 8º, früherer Besitzer eines der beiden Exemplare: Elias von Steinmeyer (1848–1922). Golther 1889, S. xxxii (Nr. 13); Flood 1980, II, S. 55, 97, 182f; Brunner 1983, Sp. 325. Sigle: Af
  10. Titelblatt: Eine wunderschöne Historie von dem gehörnten Siegfried, was wunderliche Ebentheuer dieser theure Ritter ausgestanden […] Aus dem Französischen ins Teutsche übersetzt und von neuem wieder ausgelegt. Gedruckt in diesem Jahr. (Online-Katalog, identisch mit Af, Aj und Al). Standort: NimwegenBeschreibung: um 1800 (Online-Katalog), 80 Seiten, 8º. Sigle: keine (vermutlich Af, Aj oder Al)
  11. Titelblatt: Eine | Wunderschöne Historie | Von dem gehörnten | Siegfried, | Was wunderlicher Ebentheuer | dieser theure Ritter ausgestanden, | sehr denkwürdig und mit Lust zu lesen. | [Holzschnitt: helmtragender Krieger mit Speer in rechter Hand und Schild in linkem Arm] | Aus dem Französischen ins Teutsche über= | setzt, und von neuem wieder aufgelegt. | [Strich] | Gedruckt in diesem Jahr. (5) | (Flood). Standort: München (vermutlich Unikum). Beschreibung: um 1750 (Online-Katalog), 40 Bl. (A–E8) = 80 paginierte Seiten, 38 Holzschnitte: S. 5, 7, 10, 11, 14, 15, 17, 18, 19, 20, 21, 24, 25, 27, 28, 29, 32, 33, 35, 37, 38, 39, 43, 45, 47, 49, 51, 53, 54, 56, 58, 60, 65, 69, 71, 73, 77, 79 (Siegfried mit zwei Hörnern dargestellt). Literatur: Golther 1889, S. xxxii (Nr. 12); Flood 1980, II, S. 56, 97, 119ff, 150. Sigle: Ag. Abbildung: Vollanzeige (A1–A2 fehlen)
  12. Titelblatt: Eine | wunderschöne Historie | von dem gehörnten | Siegfried, | Was wunderlicher Ebentheuer | dieser theure Ritter ausgestanden, | sehr denkwürdig und mit Lust zu lesen. | [Holzschnitt: helmtragender Krieger mit Speer in rechter Hand und Schild in linkem Arm] | Aus dem Französischen ins Teutsche über= | setzt, und von neuem wieder aufgelegt. | [Strich] | Gedruckt in diesem Jahr. (5) | (Flood für Oslo = Online-Katalog für Trondheim). Standorte: Oslo, Trondheim (offenbar wie Oslo).  Beschreibung: 18. Jh. (beide Online-Kataloge), 40 Bl. (A–E8) = 80 paginierte Seiten, 8º, Holzschnitte. Literatur: Flood 1980, II, S. 56, 97, 119ff, 150. Sigle: AhAbbildung: Flood 1980, II, S. 56 (= Titelblatt)
  13. Titelblatt: Eine | Wunderschöne Historie | von dem gehörnten | Siegfried, | Was wunderliche Ebentheuer dieser | theure Ritter ausgestanden, sehr | denkwürdig und mit Lust zu lesen. | [Holzschnitt: helmtragender Krieger mit Speer in rechter Hand und Schild in linkem Arm] | Aus dem Französischen ins Teutsche über= | setzt, und von neuem wieder aufgelegt. | [Strich] | Gedruckt in diesem Jahr. (5) | (Flood, Zerlauth für Innsbruck: … was …). StandorteBerlin, Innsbruck, Krakau (Zuordnung unsicher). Beschreibung: um 1750 (Online-Katalog Berlin), um 1775 (Online-Katalog Krakau), 40 Bl. (A–E8) = 80 paginierte Seiten, 8º, 38 Holzschnitte (Innsbrucker Katalogzettel: „Reutlingen“, offenbar falsche Vermutung, laut Zerlauth „dem Exemplar nicht zu entnehmen“). Literatur: Golther 1889, S. xxxi (Nr. 9); Flood 1980, II, S. 58, 97, 119ff. Sigle: Aj
  14. Titelblatt: Eine | Wunderschöne Historia | Von dem gehörnten | Siegfried/ | Was wunderlicher Ebentheuer | dieser theure Ritter ausgestanden, | sehr denckwürdig und mit Lust zu lesen. | [Holzschnitt: helmtragender Krieger mit Speer in rechter Hand und Schild in linkem Arm] | Aus dem Französischen ins Teutsche über= | setzt, und von neuem wieder aufgelegt. | [Strich] | Gedruckt in diesem Jahr. (5) | (Flood). Standort: Gotha, Forschungsbibliothek (Poes 8º 2018/3, nicht im Online-Katalog, vermutlich Unikum). Beschreibung: 40 Bl. (A–E8) = 80 paginierte Seiten, 8º, Holzschnitte. Literatur: Golther 1889, S. xxxii (Nr. 11); Flood 1980, II, S. 59, 97, 119ff. Sigle: Ak
  15. Titelblatt: Eine | wunderschöne Historie | von dem gehörnten | Siegfried, | Was wunderliche Ebentheuer dieser | theure Ritter ausgestanden, sehr | denkwürdig und mit Lust zu lesen. | [Holzschnitt: helmtragender Krieger mit Speer in rechter Hand und Schild in linkem Arm] | Aus dem Französischen ins Teutsche über= | setzt, und von neuem wieder aufgelegt. | Gedruckt in diesem Jahr. (5) | Standorte: Schwerin, Weimar. Beschreibung: um 1660, Drucker vielleicht Johann Andreas Endter (1625–1670, tätig ab 1651) in Nürnberg (Online-Katalog Weimar), 40 Bl. (A–E8) = 80 paginierte Seiten, 8º, 38 Holzschnitte, frühere Besitzer des Weimarer Exemplars: Familie von Arnim (Achim von Arnim?). Literatur: Flood 1980, II, S. 60, 97, 119ff. Sigle: Al. VD17: 32:636007K. Abbildung: Titelblatt (Weimar) + A2r (Weimar)
  16. Titelblatt: Eine | Wunderschöne Historie | von dem gehörnten | Siegfried/ | Was wunderliche Ebentheuer dieser | theure Ritter ausgestanden, sehr | denkwürdig und mit Lust zu lesen. | [Holzschnitt: helmtragender Krieger mit Speer in rechter Hand und Schild in linkem Arm] | Aus dem Französischen ins Teutsche über= | setzt, und von neuem wieder aufgelegt. | [Strich] | Gedruckt in diesem Jahr. (5) | (Flood). Standort: Nürnberg (vermutlich Unikum). Beschreibung: 40 Bl. (A–E8) = 80 paginierte Seiten, 8º, 38 Holzschnitte. Literatur: Flood 1980, II, S. 61, 97, 119ff. Sigle: Am
  17. Titelblatt: Eine | Wunderschöne Historie | von dem gehörnten | Siegfried, | Was wunderliche Ebentheuer dieser | theure Ritter ausgestanden, sehr | denkwürdig und mit Lust zu lesen. | [Holzschnitt: helmtragender Krieger mit Speer in rechter Hand und Schild in linkem Arm] | Aus dem Französischen ins Teutsche über= | setzt, und von neuem wieder aufgelegt. | [Strich] | Gedruckt in diesem Jahr. (5) | Standort: Zwickau, Ratsschulbibliothek (Fl.6.6.74, in keinem Online-Katalog, vermutlich Unikum). Beschreibung: 40 Bl. (A–E8) = 80 paginierte Seiten, 8º, Holzschnitte, früherer Besitzer: Eduard Flechsig (1864–1944) (Mahnke). Literatur: Flood 1980, II, S. 62, 97, 119ff, 150, 184. Sigle: An. Abbildung: Flood 1980, II, S. 62 (= Titelblatt)
  18. Titelblatt: Eine | wunderschöne Historie | von dem gehörnten | Siegfried, | was wunderliche Abentheuer | dieser theure Ritter ausgestanden, sehr | denkwürdig und mit Lust zu lesen. | [Holzschnitt: helmtragender Krieger mit Speer in rechter Hand und Schild in linkem Arm] | Aus dem Französischen ins Teutsche übersetzt, | und von neuem mit schöneren Figuren geziert. | [Strich] | Frankfurt und Leipzig. | (Flood). Standorte: Berlin (Flood: Ae3, nach Online-Katalog zu urteilen als B1 einzuordnen), Erlangen, Stuttgart, Ulm (ohne Permalink). Beschreibung: 1822–1834 (Flood Berlin), 19. Jh. (Online-Katalog Berlin), um 1830 (Online-Katalog Erlangen), um 1810 (Online-Katalog Stuttgart), um 1820 (Online-Katalog Ulm), 40 Bl. = 80 paginierte Seiten, 8º, Holzschnitte, vermutlich derselbe Drucker von Reutlingen wie B3 (Flood), früherer Besitzer des Erlanger Exemplar: Elias von Steinmeyer (1848–1922). Literatur: Golther 1889, S. xxxi (Nr. 4); Flood 1980, II, S. 54, 64, 97, 141–145, 150, 185–188; Brunner 1983, Sp. 325. Sigle: B1
  19. Titelblatt: Eine wunderschöne Historia von dem gehörnten Siegfried, was wunderliche Abentheuer dieser theure Ritter ausgestanden, sehr denkwürdig und mit Lust zu lesen. Aus dem Französischen ins Teutsche übersetzt, und von neuem mit schöneren Figuren geziert. Frankfurt und Leipzig. (Online-Katalog, B1: Historie …). Standort: Paris (vielleicht Unikum). Beschreibung: um 1830 (Online-Katalog), 80 Seiten, 8º, früherer Besitzer: Jean-Jacques Ampère (1800–1864). Sigle: keine (verwandt mit B1)
  20. Titelblatt: Eine wunderschöne Historia von dem gehörnten Siegfried, was wunderliche Abentheuer dieser theure Ritter ausgestanden: sehr denkwürdig und mit Lust zu lesen. Aus dem Franz. ins Teutsche übersetzt, und von neuem mit schönen Figuren gezieret. Frankfurt & Leipzig. (Online-Katalog. B1: … schöneren …). Standort: Aargau (vielleicht Unikum). Beschreibung: 8º. Sigle: keine (verwandt mit B1)
  21. Titelblatt: Eine | Wunderschöne Historia | von dem gehörnten | Siegfried, | Was wunderlicher Abentheuer | dieser theure Ritter ausgestanden, sehr | denkwürdig und mit Lust zu lesen. | [Holzschnitt: helmtragender Krieger mit Speer in rechter Hand und Schild in linkem Arm] | Aus dem Französischen ins Teutsche übersezt, | und von neuem mit schöneren Figuren geziert. | [Strich] | Augsburg. | (Flood). Standorte: Leeds, StuttgartBeschreibung: um 1780 (Online-Katalog Leeds), um 1835 (Online-Katalog Stuttgart), 40 Bl. (A–E8) = 80 paginierte Seiten, 8º, Holzschnitte. Literatur: English 1973, S. 51 (Nr. 235); Flood 1980, II, S. 65, 97, 141–145, 150. Sigle: B2
  22. Titelblatt: Eine | wunderschöne Historia | von dem gehörnten | Siegfried, | was | wunderliche Abentheuer | dieser theure Ritter ausgestanden, | sehr denkwürdig und mit Lust zu lesen. | [Holzschnitt: helmtragender Krieger mit Speer in rechter Hand und Schild in linkem Arm] | Aus dem Französischen ins Teutsche übersetzt, | und von neuem mit schönen Figuren gezieret. | [Strich] |Reutlingen, | bei B. G. Kurtz. | (Flood). Standorte: Greifswald (nach Online-Katalog zu urteilen als B3 einzuordnen), Jena (nach Online-Katalog zu urteilen als B3 einzuordnen), Tübingen (Flood: B3). Beschreibung: um 1840 (Online-Kataloge Greifswald und Jena), um 1830 (Online-Katalog Tübingen), vor 1829 (Flood), 40 Bl. (A–E8) 80 paginierte Seiten, 8º, 37 Holzschnitte im Text, Drucker Benjamin Gottlob Kurtz (1787–1873). Literatur: Schenda 1971, Sp. 1632 (Nr. 990); Flood 1980, II, S. 66, 141–145, 150. Sigle: B3
  23. Titelblatt: Eine | Wunderschöne Historie | von dem gehörnten | Siegfried, | Was wunderliche Ebentheuer | dieser theure Ritter ausgestanden, | sehr denkwürdig und mit Lust zu lesen. | [Holzschnitt: helmtragender Krieger mit Speer in linker Hand und Schild in rechtem Arm] | Aus dem Fränzösischen [!] ins Deutsche über= | setzet, und von neuen wieder aufgelegt. | [Strich] | Gedruckt in diesem Jahr. (5 | (Flood, Golther: … Französischem … neuem …). Standort: Wolfenbüttel (vermutlich Unikum). Beschreibung: um 1730 (Zettel im Druck = Online-Katalog), um 1800 (nach einem anderen Katalog, vgl. Flood), 32 Bl. (A–C8D4E8) = 71 paginierte Seiten, 8º, 37 Holzschnitte im Text. Literatur: Golther 1889, S. xxxii (Nr. 10); Flood 1980, II, S. 67, 97, 136–139, 150. Sigle: C1
  24. Titelblatt: Eine wunderschöne Historie von dem gehörnten Siegfried, welche merkwürdige Abentheuer dieser große Ritter begangen und ausgeführet. Aus d. Franz. in Teutsche übers. u. von neuem verb. u. m. schönen Bildern gezieret. (Online-Katalog, J: … gehörten … ins Teutschen …). Standort: Krakau (vielleicht Unikum). Beschreibung: um 1760 (Online-Katalog), 36 Bl. = 71 Seiten + letzte Seite blank, 8º. Literatur: Flood 1980, II, S. 68, 97, 136, 150 (ohne Kenntnis des Standorts). Sigle: C2 (verwandt mit J)
  25. Titelblatt: Eine | Wunderschöne Historie | von dem gehörnten | Siegfried, | Was wunderliche Abentheuer dieser | theure Ritter ausgestanden, sehr denk= | würdig und mit Lust zu lesen. | [Holzschnitt: helmtragender Krieger mit Speer in rechter Hand und Schild in linkem Arm] | Aus dem Französischen ins Deutsche übersetzt, | und von neuem wieder aufgelegt. | [Strich] | Gedruckt in diesem Jahr. | (Flood). Standorte: Berlin, KrakauBeschreibung: 32 Bl. (A–D8) = 62 paginierte Seiten, 8º, 11 Holzschnitte. Literatur: Golther 1889, S. xxxi (Nr. 8); Flood 1980, II, S. 69, 97, 136–139, 150. Sigle: D1
  26. Titelblatt: Eine | Wunderschöne Historie | Von dem gehörnten | Siegfried, | Was wunderliche Abenteuer dieser | theuere Ritter ausgestanden, sehr denk- | würdig und mit Lust zu lesen. | [Holzschnitt] | Aus dem Französischen ins Deutsche übersetzt, | und von Neuem wieder aufgelegt. | Gedruckt in diesem Jahre. | (Golther). Standorte: Erlangen, Princeton (nach dem Online-Katalog zu urteilen als D2 einzuordnen). Beschreibung: um 1830 (Online-Katalog Erlangen), um 1780 (Online-Katalog Princeton), 64 paginierte Seiten (von 4 bis 64), 8º, Holzschnitte, vielleicht von Christian Friedrich Solbrig (tätig 1772–1799, vgl. Hasse 1840, S. 28) in Leipzig gedruckt (Online-Katalog Princeton), früherer Besitzer des Erlanger Exemplars: Elias von Steinmeyer (1848–1922). Literatur: Golther 1889, S. xxxii (Nr. 14); Flood 1980, II, S. 70, 97, 137, 150; Brunner 1983, Sp. 325. Sigle: D2
  27. Titelblatt: Eine | wunderschöne Historie | von dem gehörnten | Siegfried, | Was für wunderliche Ebenteuer dieser theure | Ritter ausgestanden, sehr denkwürdig und | mit Lust zu lesen. | [Holzschnitt: helmtragender Krieger mit Speer in rechter Hand und Schild in linkem Arm] | Köln am Rhein, bey Christian Everaerts unter | Goldschmidt N. 2040. (19.) (5) | Standort: Köln (vermutlich Unikum). Beschreibung: 1812 (handschriftliche Angabe auf dem Titelblatt), nach 1818 (Flood), 32 Bl. (A–D8) = 64 paginierte Seiten, 8º, Holzschnitte. Drucker Christian Everaerts (tätig 1780–um 1813). Literatur: Flood 1980, II, S. 71, 97, 147–150, 194. Sigle: E1. Abbildung: Flood 1980, II, S. 71 (= Titelblatt)
  28. Titelblatt: Eine wunderschöne Historie | von dem gehörnten | Siegfried, | Was für wunderliche Ebenteuer dieser theure | Ritter ausgestanden, sehr denkwürdig und | mit Lust zu lesen. | [Holzschnitt] | Köln am Rhein, bey Christian Everaerts unter | Goldschmidt N. 19. (2040) (4) | (Golther). Standort: Krakau (vermutlich Unikum). Beschreibung: nach 1820 (Flood, vgl. Henning 1963, S. 82, 84, 101), 32 Bl., 8º, Holzschnitte. Literatur: Golther 1889, S. xxxi (Nr. 5); Flood 1980, II, S. 72, 97, 147, 149f. Sigle: E2
  29. Titelblatt: Eine wunderschöne Historie von dem gehörnten Siegfried, Was für wunderliche Abentheuer dieser theure Ritter ausgestanden, sehr denkwürdig und mit Lust zu lesen. Köln: Everaerts. (Online-Katalog, wie H, E1 und E2: … Ebentheuer …, Nr. 30: … Abenteuer …). Standort: Leipzig (vielleicht Unikum). Beschreibung: um 1800 (Online-Katalog), 64 Seiten, 8º, Holzschnitte. Sigle: keine (vielleicht identisch mit H, verwandt mit E1, E2 und Nr. 30)
  30. Titelblatt: Eine wunderschöne Historie von dem gehörnten Siegfried, Was für wunderliche Abenteuer dieser theure Ritter ausgestanden, sehr denkwürdig und mit Lust zu lesen. Köln: Everaerts. (Online-Katalog, E1 und E2: … Ebentheuer …, Nr. 29: … Abentheuer …). Standort: Köln (vielleicht Unikum). Beschreibung: um 1825 (Online-Katalog), 64 Seiten, 8º, Holzschnitte. Sigle: keine (verwandt mit E1, E2 und Nr. 29)
  31. Titelblatt: Geschichte | von dem gehörnten | Siegfried, | Was für wunderliche Abentheuer dieser theure | Ritter ausgestanden, sehr merkwürdig und | mit Lust zu lesen. | [Holzschnitt] | Köln, gedruckt und zu haben bey Christian Everaerts | unter Goldschmidt Nr. 19. (5) | (Golther). Standort: Erlangen (vermutliches Unikum). Beschreibung: um 1830 (Online-Katalog), nach 1820 (Flood), 32 Bl. = 64 Seiten, 8º, Holzschnitte, früherer Besitzer: Elias von Steinmeyer (1848–1922). Literatur: Golther 1889, S. xxxi (Nr. 6); Flood 1980, II, S. 73, 97, 147, 149f. Sigle: E3
  32. Titelblatt: Geschichte | von dem gehörnten | Siegfried, | was für wunderliche Abentheuer dieser theuere | Ritter ausgestanden, sehr merkwürdig und | mit Lust zu lesen. | [Holzschnitt: helmtragender Krieger mit Speer in rechter Hand und Schild in linkem Arm] | [Strich] | Köln, in der Everaerts’sschen Buchdruckerei, unter | Goldschmidt N. 19. (5) | (Flood). Standort: Cambridge (Mass.) (vermutlich Unikum). Beschreibung: 1820–1838 (Flood), 32 Bl. (A–D8) = 64 paginierte Seiten, 8º, 13 Holzschnitte. Literatur: Flood 1980, II, S. 74, 97, 147–150. Sigle: E4
  33. Titelblatt: Eine | Wunderschöne Historie | von dem gehörnten | Siegfried, | Was für wunderliche Ebentheuer dieser | theure Ritter ausgestanden, sehr | denkwürdig und mit Lust zu lesen. | [Holzschnitt: zwei Männer vor einer Dame in einer Zelttür, davon einer niederknieend] | Aus dem Französischen ins deutsche über= | setzt, und von neuem wieder aufgelegt. | [Strich] | Gedruckt in diesem Jahr. (5) | (Flood). Standorte: Erlangen (Golthers Wiedergabe des Titelblatts identisch mit Frankfurt/M. bis auf eine nachgetragene Druckangabe: „Die Worte ‚Solbrigs Verlag in Leipzig‘ sind später aufgedruckt worden.“ Solbrigs Verlag in Leipzig, 1772 von Christian Friedrich Solbrig begründet, wurde um 1830 von F. Ch. W. Vogel betrieben, vgl. Hasse 1840, S. 28), Frankfurt/M. (ohne Direktlink). Beschreibung: um 1830 (Online-Katalog Erlangen), vor 1850 (Online-Katalog Frankfurt/M.), 30 Bl. (A–C8D4E2) = 60 paginierte Seiten, 8º, keine Illustration, vielleicht wie G1, G2, G3 und G4 von Johann Gottlieb Lehmann (1782–1837, tätig als Drucker ab 1802) in Bautzen gedruckt (Flood), früherer Besitzer des Erlanger Exemplars: Elias von Steinmeyer (1848–1922). Literatur: Golther 1889, S. xxxii; Flood 1980, II, S. 75, 133, 150; Brunner 1983, Sp. 325. Sigle: F
  34. Titelblatt: Eine | Wunderschöne Historie | von dem gehörnten | Siegfried, | was wunderliche Abentheuer dieser | theure Ritter ausgestanden, sehr | denkwürdig und mit Lust zu lesen. | [Holzschnitt: zwei Männer vor einer Dame in einer Zelttür, davon einer niederknieend] | Aus dem Französischen ins deutsche übersetzt, | und von neuem wieder aufgelegt. | [Strich] | Dresden, | zu haben bei dem Buchbinder H. B. Brückmann, | Breitegasse No. 63. (4) | fol. 23r: Bautzen, gedruckt bei Johann Gottlieb Lehmann. | fol. 24v–26v: Bei dem Verleger dieses sind auch folgende Volks=Bücher Zu bekommen: [50 Titel] (Flood). Standorte: Göttingen, LondonBeschreibung: um 1828 (Online-Katalog Göttingen), um 1810 (Online-Katalog London), nach 1826 (Flood), 26 Bl. (A–B8C4D2[]4 = 50 paginierte Seiten (44 + 6), 8º, Verleger Heinrich Benjamin Brückmann (tätig um 1830), früherer Besitzer des Göttinger Exemplars: Otto Deneke (1875–1856), 1910 von der Bibliothek gekauft, Londoner Exemplar 1976 in München für 125 DM gekauft. Literatur: Kaldewey 1976, Nr. 169; Flood 1980, II, S. 76, 97, 133–136, 150. Sigle: G1. Abbildung: Flood 1980, II, S. 76 (= Titelblatt)
  35. Titelblatt: Eine | Wunderschöne Historie | von dem gehörnten | Siegfried, | Was wunderliche Ebentheuer dieser | theure Ritter ausgestanden, sehr | denkwürdig und mit Lust zu lesen. | [Holzschnitt: zwei Männer vor einer Dame in einer Zelttür, davon einer niederknieend] | Aus dem Französischen ins deutsche übersetzt, und | von neuem wieder aufgelegt. | [Strich] | Dresden, | zu haben bei dem Buchbinder H. B. Brückmann, | Breitegasse No. 63. (4) |. fol. 22: Bautzen, | gedruckt in der J. G. Lehmann’schen Buchdruckerei. | (Golther, Online-Katalog: … Abentheuer …). Standort: Erlangen (vermutlich Unikum). Beschreibung: um 1830 (Online-Katalog), 22 Bl. = 44 Seiten, 8ºfrüherer Besitzer: Elias von Steinmeyer (1848–1922). Literatur: Golther 1889, S. xxxiii; Flood 1980, II, S. 77, 97, 133–136, 150; Brunner 1983, Sp. 325. Sigle: G2
  36. Titelblatt: Eine | Wunderschöne Historie | von dem gehörnten | Siegfried, | was wunderliche Abentheuer dieser | theure Ritter ausgestanden, sehr | denkwürdig und mit Lust zu lesen. | [Holzschnitt: zwei Männer vor einer Dame in einer Zelttür, davon einer niederknieend] | Aus dem Französischen ins Deutsche übersetzt, | und von neuem wieder aufgelegt. | [Strich] | Dresden, | zu haben bei dem Buchbinder H. B. Brückmann, | Breitegasse No. 63. (4) | (Flood, Katalog: … neuen …, G3: … Ebentheuer … ). Standort: Weimar (vermutlich Unikum). Beschreibung: um 1800 (Online-Katalog), 22 Bl. (A–B8C4D2) = 44 paginierte Seiten, kein Kolophon, keine Illustration, 8º, wahrscheinlich wie G1 und G2 in Bautzen von Johann Gottlieb Lehmann für Brückmann gedruckt (Flood), früherer Besitzer wahrscheinlich Reinhöld Köhler (1830–1892). Literatur: Golther 1889, S. xxxiii; Flood 1980, II, S. 78f, 97, 133–136, 150. Sigle: G4 (wahrscheinlich identisch mit G3, siehe Bemerkung dazu unter den erschlossenen und verschollenen Drucken), VD 18: 11996617-001
  37. Titelblatt: Eine wunderschöne Historie von dem gehörnten Siegfried, was für wunderliche Abentheuer dieser theure Ritter ausgestanden, sehr denckwürdig und mit Lust zu lesen. Köln (Online-Katalog, wie Nr. 29, E1 und E2: … Ebentheuer …). Standort: Rostock (vielleicht Unikum). Beschreibung: um 1750 (Online-Katalog), 32 Bl. (A–D8) = 64 paginierte Seiten (Titelblatt und „Eingang“ fehlen), 8º, Holzschnitte, früherer Besitzer: „J. Meincke“ (A 2r). Literatur: Flood 1980, II, S. 80, 130–133, 150. Sigle: H (vielleicht als E1 oder E2 einzuordnen)
  38. Titelblatt: Eine | wunderschöne Historie | von | dem gehörten [!] | Siegfried, | welche merkwürdige Abentheuer dieser | große Ritter begangen und | ausgeführet. | [Holzschnitt: helmtragender Krieger mit Speer in rechter Hand und Schild in linkem Arm] | Aus dem Französische [!] ins Teutschen [!] übersetzt, | und von neuem verbessert und mit schönen | Bildern gezieret. 5). | (Scan, freundlicherweise von Cornelia S. King besorgt, C2: … gehörnten … in Teutsche …). Standort: Philadelphia (vielleicht Unikum). Beschreibung: vielleicht um 1811 in Leipzig gedruckt (Online-Katalog, Flood: „There is nothing to indicate this in the book itself“, 2014 nach Autopsie von King bestätigt), 36 Bl. (A–D8E4) = 72 paginierte Seiten, 8º, Holzschnitte. Literatur: Flood 1980, II, S. 81, 97, 145–147, 150. Sigle: J (verwandt mit C2)
  39. Titelblatt: Eine | Wunderschöne Historie | von dem gehörnten | Siegfried | Was wunderliche Ebentheuer | dieser theure Ritter ausgestanden, | sehr denkwürdig und mit Lust zu lesen. | [Holzschnitt: helmtragender Krieger mit Speer in linker Hand und Schild in rechtem Arm] | Aus dem Französischen ins Deutsche übersetzt und | von neuem wieder aufgelegt. | [Strich] | Frankfurt a. d. O. und Berlin, Oberwasserstraße Nr. 10., | Bei Trowitzsch und Sohn. (5). | (Abbildung). Standort: Dresden (vermutlich Unikum). Beschreibung: um 1750 (Online-Katalog, falsch), 1830–1851 (Flood), 40 Bl. (A–E8) = paginierte Seiten von 6 bis 78, Vorrede anstatt des Eingangs (S. 3f) und 17 Kapitel (S. 5–78), 8º, 35 Holzschnitte im Fließtext (Siegfried mit zwei Hörnern dargestellt): S. 5, 7, 10, 11, 14, 15, 16, 18, 19, 20, 21, 24, 25, 27, 28, 29, 32, 33, 35, 37, 38, 39, 43, 45, 47, 49, 51, 53, 55, 58, 61, 65, 69, 70, 77, Drucker Carl Ferdinand Sigismund Trowitzsch (1797–1830) und Eugen Rudolph George Trowitzsch (1826–1867), vgl. Targiel 1994, S. 30Literatur: Flood 1980, II, S. 82, 98, 139–141, 150. Sigle: T. VD 18: 10354867. Abbildung: Vollanzeige
  40. Titelblatt: [Die] wunderschöne Historia von dem gehörnten Siegried [!], was wunderlicher Abentheuer dieser theure Ritter ausgestanden, sehr denkwürdig und mit Lust zu lesen. Aus dem Französischen ins Deutsche übers. [!]. Reutlingen, J. J. Fleischhauer. (Online-Katalog). Standort: Berkeley (vermutlich Unikum). Beschreibung: 19. Jh. (Online-Katalog), 80 Seiten, Drucker: Justus Jakob Fleischhauer (1772–1813) oder dessen Onkel und Nachfolger Johann Jakob Fleischhauer (1748–1813, tätig ab 1813), siehe Familie Fleischhauer. Literatur: Flood 1980, II, S. 83f. Sigle: keine

Jüngere Drucke und Editionen

  1. Titel: Eine wunderschöne Historie von dem gehörnten Siegfried, was wunderliche Ebentheuer dieser theure Ritter ausgestanden, sehr denkwürdig und mit Lust zu lesen. 8. Herausgeber: Christian August Vulpius (1762–1827). Beschreibung: S. 31–44 (Teilausgabe), keine Illustration. Titelblatt: Bibliothek der Romane. Dreyzehnter Band. Riga 1786. bey Joh. Friedrich Hartknoch. Herausgeber: Heinrich August Ottokar Reichard (1751–1828). Drucker: Johann Friedrich Hartknoch (1740–1789). Beschreibung: 268 Seiten, 8º. Standorte: München u.a. Literatur: Koch 1795, S. 122; Golther 1889, S. xxxv. Online: Titelblatt + Text
  2. Titelblatt: Der gehörnte Siegfried, oder Erzählung der wundervollen Thaten, welche dieser Ritter ausgeführt hat. Einbeck: Ehlers. (Online-Katalog). DruckerGeorg Heinrich Ehlers (tätig 1823–1833). Beschreibung: um 1800 (Flood), um 1830 (Online-Katalog), 72 Seiten, 8º, Holzschnitte. Standort: Berlin (vielleicht Unikum, 1980 nicht in Berlin auffindbar). Literatur: Flood 1980, II, S. 85 (Nr. i) („This is quite possibly a ‚genuine‘ Edition“)
  3. Titelblatt: Die Abentheuer und Thaten von dem gehörnten Siegfried. Welcher die schöne Florigunda durchs Schwert von einem abscheulichen Drachen erlösete. Ganz neue Ausgabe. Berlin bei Litfas. (Flood). Drucker: Ernst Joseph Gregorius Litfaß (1781–1816, tätig in Berlin ab 1805). Beschreibung: 1805–1812 (Golther = Flood), 64 Seiten,. Standort: Berlin (vielleicht Unikum, 1980 nicht in Berlin auffindbar). Literatur: von der Hagen 1812, S. 53; Golther 1889, S. xxxiii (Nr. 1); Flood 1980, II, S. 85 (Nr. ii)
  4. Titelblatt: Der gehörnte Siegfried und seine vielen Abenteuer. Eine sehr schöne Erzählung für das deutsche Volk. Neu aufgelegt und verbessert. Oels: A. Ludwig. (Flood). Drucker: Adolf Ludwig (tätig in Oels, heute Oleśnica, ab 1832). Beschreibung: um 1830 (Online-Katalog), 48 Seiten, 8º. Standort: Berlin (vielleicht Unikum, 1980 nicht in Berlin auffindbar). Literatur: Flood 1980, II, S. 85 (Nr. iii)
  5. Titel: Der gehörnte Siegfried. Autor: Gustav Schwab (1792–1850). Beschreibung: S. 1–52 (freiere Bearbeitung des Urtexts, erste von neun Erzählungen), 9 Teile, keine Illustration (erst ab 1859). Titelblatt: Buch der schönsten Geschichten und Sagen für Jung und Alt wieder erzählt von Gustav Schwab. Erster Theil. Mit Königl. Würtemberg. Privilegium. Stuttgart. Verlag v. S. G. Liesching. 1836. DruckerSamuel Gottlieb Liesching (ab 1835 in Stuttgart tätig). Beschreibung: viii + 442 Seiten, 8º. Standorte: München u.a. Literatur: Golther 1889, S. xxxiii (Nr. 2); Goetze 1905, S. 251 ; Flood 1980, II, S. 86 (Nr. iv). Online: Titelblatt + Text
    • (2) Stuttgart: Liesching, 21843. Beschreibung: S. 1–42, keine Illustration. Titelblatt: Die deutschen Volksbücher. Für Alt und Jung wieder erzählt von Gustav Schwab. Reihe: Buch der Schönsten Geschichten und Sagen, Nr. 1. Standorte: Wolfenbüttel u.a. Online: Titelblatt + Text
    • (3) Stuttgart: Liesching, 31847. Standorte: Göttingen u.a. Online: Titelblatt + Text
    • (4) Stuttgart: Liesching, 41859. Beschreibung: S. 1–34, 12 Illustrationen von Oskar Pletsch: S. 3, 5, 7, 9, 11, 13, 18, 21, 23, 27, 32, 33. Standorte: Berlin u.a. Online: Titelblatt + Text
    • (5) Gütersloh: Bertelsmann, 51862. Standorte: Berlin u.a.
    • (6) Gütersloh: Bertelsmann, 6[um 1865]. Beschreibung: Wohlfeile Ausgabe. Standorte: Berlin u.a.
    • (7) Gütersloh: Bertelsmann, 61870. Beschreibung: Wohlfeile Ausgabe. Standorte: Braunschweig u.a.
    • (8) Gütersloh: Bertelsmann, 71872. Standorte: Hamburg u.a.
    • (9) Gütersloh/Leipzig: Bertelsmann, [1878]. Beschreibung: Neue Ausg. in 4 Theilen. 1. Theil. [Da weder die achte, die neunte, die zehnte noch die elfte Ausgabe zu finden sind, werden die vier Teile dieser neuen Ausgabe vermutlich vom Verleger als vier Ausgaben gezählt]. StandorteBerlin u.a.
    • (10) Gütersloh/Leipzig: Bertelsmann, 121880. Standorte: Berlin u.a.
    • (11) Gütersloh/Leipzig: Bertelsmann, 131880. Beschreibung: S. 1–34, dieselben 12 Illustrationen von Oskar Pletsch wie 41859. Standorte: Berlin u.a. Online: Titelblatt + Text
    • (12) Leipzig: Reclam, [um 1880]. Herausgeber: Max Mendheim (1862–1939). Reihe: Reclams Universal-Bibliothek, Nr. 1424. Beschreibung: 108 Seiten, 8º. Standorte: Berlin u.a.
    • (13) Gütersloh/Leipzig: Bertelsmann, 1881. Standorte: Göttingen u.a.
    • (14) Stuttgart: K. Thienemanns Verlag, [1882]. Beschreibung: S. 1–18, keine Illustration. Titelblatt: Gustavs Schawbs Volksbücher für die reifere Jugend ausgewählt und bearbeitet von Otto Hoffmann. Online: Vollanzeige (ohne direkte Seitenanzeige)
    • (15) Leipzig/Wien: Bibliogr. Inst., [um 1887]. Titelblatt: Der gehörnte Siegfried, aus den deutschen Volksbüchern wiedererzählt. Reihe: Meyers Volksbücher, Nr. 445–446. Beschreibung: 103 Seiten (erste von drei Erzählungen). Standorte: Jena u.a.
    • (16) Gütersloh/Leipzig: Bertelsmann, 141888. Titelblatt: Fünfzehn deutsche Volksbücher. Durchgesehen von Gotthold Klee. Beschreibung: vii + 590 Seiten. Standorte: Oldenburg u.a.
    • (17) Stuttgart [u.a.], Union Dt. Verl.-Ges., 1890. Titel: Der Gehörnte Siegfried. Beschreibung: S. 5–44. Titelblatt: Gustav Schwabs deutsche Volksbücher, für die Jugend neu hrsg. von Richard Berg. Reihe: Stuttgarter Jugendbücher, Nr. 1. Beschreibung: 364 Seiten. Standorte: Neuburg u.a.
    • (18) Gütersloh/Leipzig: Bertelsmann, 151893. Standorte: Potsdam u.a.
    • (19) Leipzig: Reclam, [um 1894]. Reihe: Reclams Universal-Bibliothek, Nr. 1424. Beschreibung: 108 Seiten, 8º. Standorte: Leipzig u.a.
    • (20) Gütersloh/Leipzig: Bertelsmann, 161897. Beschreibung: S. 1–24 (erste von 15 Erzählungen), keine Illustration. Standorte: Stanford u.a. Online: Titelblatt + Text
    • (21) Leipzig: Reclam, [um 1900]. Reihe: Reclams Universal-Bibliothek, Nr. 1424. Beschreibung: 108 Seiten, 8º. Standorte: Amberg (ohne Permalink) u.a.
    • (22) Berlin: Fischer und Franke, [1902]. Titelblatt: Jungbrunnen. Der gehörnte Siegfried. Ein deutsches Volksbuch mit Bildern von Hugo L. Braune. Verlegt bei Fischer & Franke, Berlin. Reihe: Jungbrunnen: ein Schatzhalter deutscher Kunst und Dichtung, Nr. 39. Beschreibung: 1902 (Golther), um 1902 (Online-Katalog Berlin), 52 unpaginierte Seiten (von Golther und Flood als selbständige Ausga be eingestuft, in Wirklichkeit wortgetreue Neuausgabe von Schwabs Fassung, nicht von Flood eingesehen, vielleicht auch nicht von Golther), 30 Illustrationen und mehrere Zierstücke von Hugo L. Braune (1875–vermutlich 1939/1945), 8º. Standorte: Berlin, Straßburg (Andersen) u.a. Literatur: Golther 21911, S. liii (Nr. 9); Flood 1980, II, S. 89 (Nr. xii). Online: Titelblatt
    • (23) Gütersloh/Leipzig: Bertelsmann, 171903. Standorte: Vechta u.a.
    • (24) Leipzig: Gebhardt, [1906]. Beschreibung: Neu hrsg. von Reinhold Hofmann. Mit 1 Farbendruckbild von Ludwig Richter, 3 Vollbildern nach Joseph v. Führich, Oskar Pletsch u. Rembrandt. 59 Textillustr. von Reinhold Hofmann. 514 Seiten. Standorte: Berlin u.a.
    • (25) Gütersloh/Leipzig: Bertelsmann, 181909. Standorte: Braunschweig u.a.
    • (26) München: Callwey, [um 1910 oder 1922, vielleicht zwei Auflagen]. Titelblatt: Der gehörnte Siegfried. Aus den deutschen Volksbüchern wiedererzählt von Gustav Schwab. Mit 3 Holzschnitten von Ludwig Richter. Reihe: Der Schatzgräber, Nr. 4. Beschreibung: 48 Seiten. Standorte: München [um 1910], Regensburg [1922] u.a.
    • (27) Gütersloh: Bertelsmann, 191912. Beschreibung: vii + 728 Seiten. Standorte: Hamburg u.a.
    • (28) München: Holbein, 1914. Titelblatt: Der gehörnte Siegfried, ein deutsches Volksbuch. Wiedererzählt von Gustav Schwab. Beschreibung: 27 Blätter, Illustrationen von Hugo L. Braune, Neuauflage von Berlin 1902. Standort: München u.a.
    • (29) Wiesbaden, Verl. des Volksbildungsvereins, 1917. Titel: Der Gehörnte Siegfried (erste von zwei Erzählungen). Titelblatt: Wieder erzählt von Gustav Schwab. Mit Bildern von Pletsch [u.a.]. Reihe: Wiesbadener Volksbücher, Nr. 91. Beschreibung: 192 S. Standorte: Augsburg u.a.
    • (30) Nürnberg: Koch, [um 1919]. Titelblatt: Der gehörnte Siegfried. Der arme Heinrich. Auswahl besorgt von Dr. Otto Gg. Feller. Reihe: Kochs deutsche Klassikerausgaben, Nr. 58; Die deutschen Volksbücher für jung und alt wiedererzählt von Gustav Schwab, Nr. 1. Beschreibung: 64 Seiten. Standorte: München u.a.
    • (31) Gütersloh/Leipzig: Bertelsmann, 201920. Standorte: Osnabrück u.a.
    • (32) Leipzig: Reclam, 1921. Beschreibung: 96 S. Standorte: Göttingen [ohne Datum, vielleicht identisch mit 5.21], München [1921] u.a.
    • (33) Gütersloh: Bertelsmann, 211923. Standorte: Regensburg u.a.
    • (34) Langensalza: Beltz, [1923]. Titelblatt: Der gehörnte Siegfried. Gustav Schwab. Reihe: Aus deutschem Schrifttum und deutscher Kultur, Nr. 65. Beschreibung: 39 Seiten, 8º. Standorte: Berlin u.a.
    • (35) Wien: Deutscher Verlag für Jugend und Volk, 1924. Titelblatt: Der gehörnte Siegfried. Ausgew. und durchges. von Auguste Petz. Bilder von Ernst Liebenauer. Reihe: Volksschatz. Österreichs deutsche Jugendbücherei. Beschreibung: 61 Seiten, Illustrationen. Standorte: Magdeburg u.a.
    • (36) Stuttgart: Levy & Müller, 1924. Titelblatt: Der gehörnte Siegfried und Der arme Heinrich. Mit 5 Vollbildern von E. Liebenauer u. zahlr. Textill. von W. Roegge. Reihe: Lieblingsbücher der Jugend. Beschreibung: 62 Seiten. Standorte: München u.a.
    • (37) Reutlingen: Enßlin & Laiblin, 1924. Titelblatt: Der gehörnte Siegfried. Reihe: Bunte Jugendbücher, Nr. 98. Beschreibung: 32 Seiten, Illustrationen. Standorte: Passau u.a.
    • (38) Bamberg: Buchner; Nürnberg: Koch, 3[1926]. StandorteMagdeburg u.a.
    • (39) Langensalza: Beltz, 31928 [zweite Auflage nicht gefunden]. Standorte: Berlin u.a.
    • (40) Langensalza: Beltz, 4[1930]. Standorte: Berlin u.a.
    • (41) Meersburg a. Bodensee/Leipzig: Hendel, [um 1930]. Standorte: Berlin u.a.
    • (42) Bamberg: Buchner, 21932. Titelblatt: Die deutschen Volksbücher für jung und alt wiedererzählt von Gustav Schwab. Auswahl besorgt von Dr. Otto Gg. Feller. Erstes Bändchen: Der gehörnte Siegfried. Der arme Heinrich. Zweite Auflage. Bamberg C. C. Buchners Verlag 1932. Einband: Deutsche Schulausgaben 58. Beschreibung: 64 Seiten (S. 3–6: Einleitung, S. 7–45: Der gehörnte Siegfried, S. 46–62: Der arme Heinrich, S. 63f: Anmerkungen). StandorteLeipzig, Straßburg (Andersen), u.a.
    • (43) Langensalza: Beltz, 5 1934. Standorte: Berlin u.a.
    • (44) Meersburg a. Bodensee/Leipzig: Hendel, [1937]. Standorte: Berlin u.a.
    • (45) Zürich: Büchergilde Gutenberg, 1955. Titelblatt: Der gehörnte Siegfried und weitere Erzählungen aus den alten Volksbüchern. Gustav Schwab. Beschreibung: 307 Seiten. Standorte: Graubünden u.a.
    • (46) Wien: Wiener Verlag, 1976. Titelblattt: Die schönsten deutschen Sagen. Gustav Schwab. Beschreibung: 480 Seiten. Standorte: Eichstätt u.a.
    • (47) Frankfurt am Main, Insel-Verl. 1978. Reihe: Die deutschen Volksbücher, Nr. 1. Beschreibung: 322 Seiten. Standorte: Regensburg u.a.
  6. Titelblatt: Der gehörnte Siegfried. Eine unterhaltende und abenteuerliche Historie aus der Vorzeit. Reutlingen: Enßlin und Laiblin. Herausgeber: Jacob Noah Ensslin (ab 1818) und Paul Herrmann Laiblin (ab 1837), vgl. Kempf 2011. Reihe: Reutlinger Volksbücher, Nr. 35. Beschreibung: nicht vor 1837 (Flood), um 1840 (Online-Katalog Erlangen), 46 Seiten, Illustrationen, 8º. Standorte: Tübingen (Signatur nach Flood: Dk XI. 235a, nicht im Online-Katalog), Greifswald (Signatur nach Flood: Bm 274b, nicht im Online-Katalog). Literatur: Golther 1889, S. xxxiii (Nr. 4); Flood 1980, II, S. 86 (Nr. v)
    • (2) Reutlingen: Enßlin und Laiblin, [um 1840]. Reihe: Reutlinger Volksbücher, Nr. 1. Beschreibung: 48 Seiten (vielleicht identisch mit der von Golther erwähnten Ausgabe: „Reutlinger Volksbücher Nr. 1. Reutlingen. Verlag von Enßlin und Laiblin (Geb. Hebsaker).“) StandortErlangen (ohne Permalink, vielleicht Unikum)
    • (3) Reutlingen: Enßlin und Laiblin, 41876 (keine weitere Auflage gefunden). StandortLiverpool (vielleicht Unikum)
  7. Titel: Geschichte von dem gehörnten Siegfried. Beschreibung: S. 147–187 (letzte von zwei Erzählungen, Text in starker Anlehnung an Schwabs Fassung), 7 Kapitel, 2 Illustrationen: S. 148, 176. Titelblatt: Geschichte von den vier Heymonskindern. Geschichte von dem gehörnten Siegfried. [Holzschnitt] Volksbücher. 9. 10. Herausgegeben von G. O. Marbach. Leipzig, bei Otto Wigand. Herausgeber: Gotthard Oswald Marbach (1810–1890). Drucker: Otto Wigand (1795–1870). Beschreibung: 1838 (Golther, Flood), 192 Seiten, 8º. Standorte: London u.a. Literatur: Golther 1889, S. xxxiii (Nr. 3); Flood 1980, II, S. 86f (Nr. vi). Online: Titelblatt + Text
  8. Titel: Der gehörnte Siegfried. Beschreibung: S. 361–418 (fünfte von sechs Erzählungen, in treuer Anlehnung an den Urtext), 19 Kapitel, 4 Illustrationen: S. 367, 395, 405, 415. Titelblatt: Die Deutschen Volksbücher Gesammelt und in ihrer ursprünglichen Echtheit hergestellt von Karl Simrock. Mit Holzschnitten. Dritter Band. Frankfurt a. M. Druck und Verlag von Heinr. Ludw. Brönner. 1846. HerausgeberKarl Simrock (1802–1876). Drucker: Heinrich Karl Remigius Brönner (1789–1857, tätig ab 1812), Verlag von Heinrich Ludwig Brönner (1702–1769). Beschreibung: 496 Seiten, 8º. Standorte: Berlin u.a. Literatur: Golther 1889, S. xxxiii (Nr. 5); Flood 1980, II, S. 87f (Nr. vii). Online: Titelblatt + Text
    • (2) Frankfurt/M.: Brönner, 1846. Titelblatt: Eine wunderschöne Historie von dem gehörnten Siegfried, was für wunderliche Abenteuer dieser theure Ritter ausgestanden. Von neuem aufgelegt und mit schönen Figuren geziert. Reihe: Deutsche Volksbücher nach den ächtesten Ausgaben hergestellt, Nr. 17. Beschreibung: iv + 58 Seiten, Illustrationen. Standorte: Frankfurt/M. u.a
    • (3) Frankfurt/M.: Winter, [um 1850]. Titel: Der gehörnte Siegfried. Titelblatt: Die deutschen Volksbücher. Gesammelt und in ihrer ursprünglichen Echtheit hergestellt von Karl Simrock. Dritter Band. Drucker: Christian Winter († 1882, tätig ab 1842). Beschreibung: 501 Seiten. StandorteFlensburg u.a.
    • (4) Frankfurt/M.: Winter, 2[1866]. Titel: Der gehörnte Siegfried. Beschreibung: S. 365–422, keine Illustration. Titelblatt: Die Deutschen Volksbücher. Gesammelt und in ihrer ursprünglichen Echtheit hergestellt von Karl Simrock. Dritter Band. Frankfurt a. M. Verlag von Christian Winter. Gedruckt in diesem Jahr. Beschreibung: 501 Seiten. Standorte: Greifswald u.a. Online: Titelblatt + Text
    • (5) Frankfurt/M.: Winter, [1869]. Titel: Eine wunderschöne Historie von dem gehörnten Siegfried, was für wunderliche Abenteuer dieser theure Ritter ausgestanden. Beschreibung: S. 447–501 (letzte von sechs Erzählungen), keine Illustration. Titelblatt: Auserlesene deutsche Volksbücher. In ihrer ursprünglichen Echtheit wiederhergestellt von Karl Simrock. Erster Band. Frankfurt am Main. Verlag von Christian Winter. Gedruckt in diesem Jahr. Beschreibung: 501 Seiten, erster von zwei Bänden (nach Flood auch 1862 als einbändige Ausgabe erschienen, Angabe nicht bestätigt). Standorte: Weimar u.a. Online: Titelblatt + Text
    • (6) Basel: B. Schwabe, [1892]. Titelblatt: Die deutschen Volksbücher. Gesammelt und in ihrer ursprünglichen Echtheit wiederhergestellt von Carl Simrock. Bd. 3. Standorte: Jena u.a.
    • (7) Köln am Rhein: Schaffstein, [um 1910]. Titel: Eine wunderschöne Historie von dem gehörnten Siegfried. was wunderliche Abenteuer dieser teuere Ritter ausgestanden, sehr denkwürdig und mit Lust zu lesen. Zweite Auflage. Aus den deutschen Volksbüchern gesammelt und in ihrer ursprünglichen Echtheit wiederhergestellt von Karl Simrock. Beschreibung: erste von zwei Erzählungen. Titelblatt: Zwei Heldensagen aus den deutschen Volksbüchern. Herausgeber: Severin Rüttgers (1876–1938). Reihe: Schaffsteins Volksbücher für die Jugend, Nr. 80. Beschreibung: um 1910 (Online-Katalog), 113 Seiten, 8º. Standorte: Erfurt u.a. Literatur: Flood 1980, II, S. 90 (Nr. xv)
    • (8) Hildesheim: G. Olm, 1974. Beschreibung: Bd. 3. Nachdruck der Ausgabe Basel 1892, v + 677 Seiten, fünfte von sechs Erzählungen. Standorte: Erfurt u.a.
  9. Titelblatt: Der gehörnte Siegfried. Eine denkwürdige und abenteuerliche Historie. Mit schönen Figuren. Auf‘s Neu erzählt für Jung und Alt. Reutlingen: Fleischhauer & Spohn, 1848. Herausgeber: Ottmar Friedrich Heinrich Schönhuth (1806–1864). Drucker: Verlag Fleischhauer & Spohn (ab 1827). Beschreibung: 1 Blatt + 52 Seiten, 8º. Kein Standort bekannt (Ausgabe nur nach Goedeke 1966 bekannt, vielleicht vermutetes Datum, alle drei lokalisierten Exemplare können derselben Auflage entsprechen). Literatur: Golther 1889, S. xxxiii (Nr. 6); Goedeke 1966, S. 904; Flood 1980; II, S. 88f (Nr. viii)
    • (2) [vermutlich Reutlingen: Fleischhauer & Spohn], 1852. Beschreibung: keine andere Angabe als das Jahr. Standort: Pennsburg (Flood ohne Angabe der Signatur, nicht im Online-Katalog, vielleicht vermutetes Datum, vielleicht Unikum)
    • (3) Reutlingen: Fleischhauer & Spohn, 1865. Beschreibung: Der gehörnte Siegfried, eine merkwürdige und abenteuerliche Historie. Aufs neu erzählt für Jung und Alt. 55 S. (Golther, 1865 als ausdrückliches Datum). StandortLondon (1865 als vermutetes Datum, vielleicht Unikum)
    • (4) Reutlingen: Fleischhauer & Spohn, 1872. Titelblatt: Der gehörnte Siegfried, eine denkwürdige und abenteuerliche Historie. Auf‘s Neu erzählt für Jung und Alt. Beschreibung: 55 Seiten. Standort: Chicago (1872 als ausdrückliches Datum, vielleicht Unikum)
  10. Titelblatt: Der gehörnte Siegfried. Für’s Volk erzählt von Wilh. Raible. Reutlingen: Enszlin & Laiblin. Herausgeber: Wilhelm Raible (geb. 1833, tätig 1870–1875). Reihe: Reutlinger Volksbücher. Beschreibung: um 1850 (Online-Katalog, wahrscheinlich später), 52 Seiten. Standort: Stuttgart (vielleicht Unikum)
  11. Titelblatt: Siegfried der gehörnte Ritter. [Illustration] Eine höchst abenteuerliche Rittergeschichte von G. & B. Ovm. Druck und Verlag von Ph. Kraußlich in Urfahr-Linz. Herausgeber: G. & B. Ovm, vermutlich Pseudonym (Flood), auch Verfasser eines Doktor Faust [um 1876] und weiterer Bearbeitungen populärer Volksbücher, alle bei demselben Verleger erschienen (vgl. WorldCat). Drucker: Philipp Kraußlich (tätig 1861–1892, vgl. Klier 1952). Beschreibung: 1861–1894 (Flood), um 1864 (Holzbauer), 1878 (Online-Katalog Cambridge), um 1870 (Online-Katalog Linz), 1 Blatt + 52 Seiten (ironisierende Nacherzählung), 15 Kapitel, 8º. Standorte: Cambridge, Linz (ohne Permalink) (kein weiteres Exemplar bekannt). Literatur: Bancalari 1897, S. 402 (Nr. 8837); Huemer 1950, S. 125f, 505 (Nr. 19); Flood 1980; II, S. 88f (Nr. ix). Online: Titelblatt (Abbildung) + Text (Abdruck, Holzbauer 2001)
    • (2) Rottenegg: S.p.N. Laub, 2001. Titelblatt: Ovm, G.& B.: Siegfried der gehörnte Ritter. Reprint des Linzer Volksbuchs. Herausgeber: Siegfried Holzbauer (geb. 1955). Drucker: Verlag S.p.N. Laub [= Espenlaub], 1990 gegründet. Beschreibung: Abdruck der Erstausgabe, 12.848 Wörter. Kein Standort gefunden. Auch als Online-Ausgabe: Vollanzeige
  12. Titelblatt: Der gehörnte Siegfried, der Drachtentödter. Dem Volke wiedererzählt von W. Herchenbach. Müllheim a. d. Ruhr, Verlag von Jul. Bagel. Herausgeber: Wilhelm Herchenbach (1818–1889). DruckerJulius Bagel (1826–1900, ab 1858 als Verleger tätig). Beschreibung: 1865 (Bartsch), 1866 (Golther, Flood), 95 Seiten, 8º. Standort: Bonn, Michael Herchenbach (Privatbesitz, vgl. Mail vom 02.03.2014, vielleicht Unikum). Literatur: Bartsch 1866, S. 339; Golther 1889, S. xxxiii (Nr. 7); Flood 1980; II, S. 89 (Nr. x) (damals kein Exemplar auffindbar). OnlineTitelblatt + Illustration
  13. Titelblatt: Siegfried, oder der gehörnte Ritter. Eine interessante Erzählung aus den abentheuerlichen Ritterzeiten. Znaim. Druck und Verlag von M. F. Lenck. Drucker: M. F. Lenk (tätig bis 1915). Beschreibung: 1861 (Olmouc), vor 1899 (Flood), 79 Seiten, Titelblatt verwandt mit demjenigen von Ovm (Flood, vgl. Nr. 11 oben). Standort: Olomouc/Olmütz (vielleicht Unikum). Literatur: Nagl 1899, S. 123; Golther 21911, S. lii (Nr. 5); Flood 1980; II, S. 89 (Nr. xi)
  14. Titelblatt: Der gehörnte Siegfried. Neu erzählt von Hildebrandt-Strehlen. Wesel: Düms. Herausgeber: Karl Theodor Heinrich Hildebrandt-Strehlen (1815–1901). Drucker: erschlossene Verleger die Söhne von Wilhelm Düms (tätig ab 1882). Reihe: Hildebrandt-Strehlen‘s Volks- und Jugendschriften-Sammlung, Nr. 3. Beschreibung: um 1885 (Online-Katalog), 96 Seiten, 8º, mit Farbendruckbildern von Paul Wagner, zweite Auflage (Erstauflage um 1880 erschienen, einziges bekanntes Exemplar in Berlin als Kriegsverlust verzeichnet, vgl. Online-Katalog). Standort: Berlin (vielleicht Unikum). Literatur: Online-Katalog
  15. Titel: Eine Wunderschöne Historie Von dem gehörnten Siegfried, Was wunderlicher Ebentheur dieser theure Ritter ausgestanden, sehr denckwürdig und mit Lust zu lesen. Aus dem Frantzösischen ins Teutsche übersetzt, und von neuen wieder aufgelegt. Braunschweig und Leipzig, 1726. Beschreibung: S. 59–95 (buchstabentreuer Abdruck der Ausgabe von 1726), keine Illustration. Titelblatt: Das Lied vom Hürnen Seyfrid nach der Druckredaction des 16. Jahrhunderts. Mit einem Anhange: Das Volksbuch vom gehörnten Siegfried nach der ältesten Ausgabe (1726) herausgegeben von Wolfgang Golther. Halle a. S. Max Niemeyer. 1889. Herausgeber: Wolfgang Golther (1863–1945). Drucker: Max Niemeyer (1841–1911). Reihe: Neudrucke deutscher Litteraturwerke des XVI. und XVII. Jahrhunderts, Nr. 81–82. Beschreibung: xxxvi + 95 Seiten, 8º. Standorte: Berlin u.a. Literatur: maßgebliche wissenschaftliche Ausgabe (gewöhnlich nach der zweiten Auflage zitiert). Online: Titelblatt + Text
    • (2) Halle/S.: Niemeyer, 21911. Beschreibung: lv + 99 Seiten (Einleitung erheblich erweitert, Ausgabe unverändert), 8º. Standorte: Berlin u.a.
  16. Titelblatt: Die wunderschöne [auf dem Einband: wundervolle] Geschichte von dem gehörnten Siegfried. Herausgegeben von der Vereinigung für Arbeitsunterricht und Kunsterziehung. Mit vielen Bildern von Karl Bell. Österreichischer Bundesverlag für Unterricht, Wissenschaft und Kunst (vorm. Österreichischer Schulbücherverlag) Wien 1926 Leipzig. Reihe: Bunte Jugendschriften, Graues Bändchen, Nr. 14. Beschreibung: 88 Seiten, 19 Kapitel (Mischfassung: „Benützte Quellen: Karl Simrock, Eine wunderschöne historie von dem gehörnten Siegfried. Gustav Schwab, Deutsche volksbücher: Die gehörnte Siegfried“, S. 4), 18 Illustrationen, 8º. Standorte: Iowa City, Straßburg (Andersen) u.a.
  17. Titelblatt: Der gehörnte Siegfried. Lohengrin. Prag: Staatliche Verlagsanstalt, 1934. Herausgeber: Ervin Treutner und Stanislav Vrána. Reihe: Deutsche Lesestoffe für čechische Schüler, Nr. 4. Beschreibung: 48 Seiten (erste von zwei Erzählungen, Vorlage unbekannt), Illustrationen, 8º, für die zweite und dritte Klasse der Bürger- oder Mittelschule. Standorte: Iowa City, Prag (kein weiteres Exemplar bekannt)
  18. Titel: Der gehörnte Siegfried. BeschreibungS. 5–34 (erste von fünf Erzählungen, laut Herausgeber „Nach Karl Simrock ausgewählt und bearbeitet“ (S. 4), in Wirklichkeit Schwabs Fassung erheblich näher), 3 Illustrationen: S. 17, 22, 33. Titelblatt: Der gehörnte Siegfried und andere Volksbücher. Illustrationen von Gerhard Gossmann. 1956 Der Kinderbuchverlag Berlin. Herausgeber: Anne Geelhaar (1914–1998). Beschreibung: 222 Seiten, 20 Illustrationen von Gerhard Gossmann, 8º. Standorte: Berlin, Straßburg (Andersen), u.a. Online: Titelblatt
  19. Titel: Eine wunderschöne Historie Von dem gehörnten Siegfried, Was wunderlicher Ebentheur dieser theure Ritter ausgestanden, sehr denkwürdig und mit Lust zu lesen. Aus dem Französischen ins Teutsche übersetzt, und von neuem wieder aufgelegt. Braunschweig und Leipzig. 1726. Beschreibung: S. 209–244 (letzte von vier Erzählungen, buchstabentreuer Abdruck von Golther 21911), keine Illustration. Titelblatt: Deutsche Volksbücher. Die schöne Magelone. Historia von D. Johann Fausten. Die Schildbürger. Historie v. dem gehörnten Siegfried. Rowohlt 1968. Herausgeber: Karl Otto Conrady (geb. 1926). DruckerRowohlts Verlag, Reinbek bei Hamburg. Reihe: Rowohlts Klassiker der Literatur und der Wissenschaft, Nr. 510–511; Deutsche Literatur, Nr. 24. Beschreibung: 250 Seiten, 8º. Standorte: Bremen u.a.
  20. Titel: Der gehörnte Siegfried. Beschreibung: S. 241–288 (letzte von drei Erzählungen), 299–303 (Kommentare). Titelblatt: Die Volksbücher in drei Bänden. Herausgegeben von der Nationalen Forschungs- und Gedenkstätte der klassischen deutschen Literatur in Weimar. Ausgewählt, eingeleitet und mit Anmerkungen versehen von Peter Suchsland. Textrevision und Fussnoten von Erika Weber. Bd. 1. Berlin/Weimar: Aufbau-Verlag, 1968. Herausgeber: Peter Suchsland (geb. 1935). DruckerAufbau-Verlag, 1945 gegründet. Reihe: Bibliothek deutscher Klassiker. Beschreibung: lxvii + 303 Seiten, 8º. Standorte: Gotha u.a. Online: Vollanzeige [mit begrenztem Zugang]
    • (2) Berlin/Weimar: Aufbau-Verlag, 21975. Standorte: Weimar u.a.
    • (3) Berlin/Weimar: Aufbau-Verlag, 31979. Standorte: Jena u.a.
    • (4) Berlin/Weimar: Aufbau-Verlag, 41982. Standorte: Weimar u.a.
    • (5) Berlin/Weimar: Aufbau-Verlag, 51992. Beschreibung: 5. überarbeitete Auflage, xlix + 318 Seiten. Standorte: Flensburg (ohne Permalink) u.a.
    • (6) Augsburg: Weltbild, 2003. Reihe: Klassiker der deutschen Literatur. Beschreibung: 318 Seiten. Standorte: Hamburg u.a.
  21. Titelblatt: Die wunderschöne Historie von dem gehörnten Siegfried, dem Volksbuch von 1726 nacherzählt. Weimar: Knabe, 1971. Herausgeber: Herbert Greiner-Mai (1927–1990). Drucker: Knabe Verlag, 1932 gegründet von Karl Friedrich Knabe (1884–1965). Reihe: Knabes Jugendbücherei. Beschreibung: 64 Seiten (Flood), 8º. Standorte: Weimar u.a. Literatur: Flood 1980, II, S. 90 (Nr. xvi)
  22. Titel: Eingang Dieser Denkwürdigen Historia. Beschreibung: Flood 1980, II, S. 100–115 (kritische Teiledition mit Apparat zu rund einem Sechstel des Texts = Golther 21911, S. 63–65 (Aa 1v–4v), 97–99 (38r–40v), keine Illustration. Titelblatt: The Survival of German ‚Volksbücher‘. Three Studies in Bibliography. London 1980. Herausgeber: John Lewis Flood (geb. 1938). Beschreibung: ungedruckte Dissertation in zwei Bänden, 330 + 330 Seiten, 2º. Standort: London
    • (2) Wetherby: British Library, 1980. Beschreibung: Mikrofiche-Ausgabe. Standorte: Göttingen u.a.
  23. Titel: Der gehörnte Siegfried. Beschreibung: S. 5–30 (erste von vier Erzählungen, in fast wörtlicher Anlehnung an Schwabs Fassung), keine Illustration. Titelblatt: Der gehörnte Siegfried und andere deutsche Volkssagen. Band 1. Pawlak Taschenbuch Verlag, Berlin, Herrsching. Drucker: Manfred Pawlak. Beschreibung: 1984 (S. 4), 127 Seiten, 8º. Standorte: Straßburg (Andersen), Worms u.a. (kein anderes Exemplar bei WorldCat)

Rezeptionszeugnisse

  1. Autor: Anonym. Darum: um 1660 (Dick 2003, S. 135). Titelblatt: Ritter Louhardus | das ist | Eine vortreffliche wun= | derschöne History Cipern [!] von eines Kö= | niges Sohn aus Niederland/ wie derselbe die | schöne und tapffere Heldin Sicilianen/ des Königes | in Sicilien Tochter durch seine Heroische Mannliche Thaten | überkommen/ und wie diese Liebpaar/ nach viel= und grosser | ausgestandener Gefahr und Wunder/ endlich zur | gewünschten Ruhe gelanget. | Aus vielen Uhralten/ und bewehrten Schri- | benten zusammen gesucht/ und allen GeschichtFreun- | den zu Wolgefallen unsere Teutsche, in viel an | dere Sprachen versetzet/ sehr wol zu | lesen. | [Holzschnitt: zwei Schiffbrüchige] | Erffurt/ gedruckt bey Martha Hertzen. Druckort: Erfurt. Drucker: Martha Hertz (†1676, tätig als Druckerin 1661–1670, vgl. Dick 2003, S. 135f). Beschreibung: 108 Blätter (A–N8O4), 8º, keine andere Illustration als der Titelholzschnitt. Text: Fortsetzung des Gehörnten Siegfried, vermutlich von demselben Verfasser, mehrere intertextuelle Bezüge, gemeinsame Namensformen. Standort: Durham (vermutlich Unikum). Früherer Besitzer: Harold Jantz (1907–1987). Zitate: „Wie solches aus der History von gehörneten Siegfrieden/ so neulich Zu Erffurdt gedrucket) mit Lust nach der Länge zu lesen/ wohin ich den liebhabenden Leser wil/ gewiesen haben“ (fol. A2v); „Diese History welche au sechß Bogen/esen ist Zu Hamburg Anno 57. gedrucket/ da ich den liebhabenden Leser wil gewisen haben“ (fol. N6r). Literatur: Golther 21911, S. xlviiif; Jantz 1965; Jantz 1974, S. 454f; Dick 1986; Dick 2002, S. 36–38; Dick 2003. Abdrucke: Jantz 1965, S. 437–439 (Auszüge); Dick 2003, S. 9–130 (vollständiger Abdruck). Abbildungen: Jantz 1965, S. 435 (= Titelblatt); Dick 2003, S. 11 (= Titelblatt)
  2. [fragwürdiges Rezeptionszeugnis] Autor: anonym. Datum: 1662. Titel: Vom Knecht Treurecht. Beschreibung: S. 232–245 (Zusatz zur holländischen Sammlung von Jan Pietersz. Meerhuizen (1607–1667), 1656 unter dem Titel De Geest van Jan Tamboer erschienen, vgl. Bolte 1894, S. 87, Herkunft der Erzählung unbekannt, Einleitung mit der Namensform ‚Säufried‘ vom Nürnberger Druck des Hürnen Seyfrid (1642) mit der Namensform ‚Säwfried‘ beeinflusst. Titelblatt: Der Geist von Jan Tambour, Oder Außerlesene Materi für die Kurtzweil liebhabende Jugend. Aus dem Holländischen ins Teutsche vertiret. Gedruckt im Jahr 1662. Druckort: unbekannt. Drucker: unbekannt. Beschreibung: 258 Seiten in drei Bänden. Standort: Heidelberg (vielleicht Unikum). Zitat: „Umb die Zeit/ als der Theure Held Säufried lebte/ der den Grossen Riesen Ruperan getödtet/ wie auch einen ungeheuren verfluchten Drachen umbgebracht/ und dardurch eines Königes Tochter Krynhulde/ ihre Ehre und Leben errettet hatte.“ (S. 232); Anfang des Schwanks in der Formulierung vielleicht vom Gehörnten Siegfried beeinflusst. Literatur: Hayn 1885, S. 89; Bolte 1892, S. 21, 70ff; Schröder 1892, S. 488f; Bolte 1918, S. 123. Online: Titelblatt + Text
    • (2) Ulm: Görlitz, 31663. Titel: Nr. LVII. Beschreibung: S. 86–105, Wiedergabe der Erzählung vom Knecht Treurecht mit der Namensform ‚Säwfrid‘. Titelblatt: Viel vermehrter Kurtzweiliger Reyßgespan. darinnen Schöne Schimpffliche Historien und geschichten von allen ständten der Welt begriffen. Allen Reÿßensen zu lieb in trück verfertiget. Von Johann L. Talitz von Lichtensee. Ulm, bey Johan: Görlin, 1663. Herausgeber: Johann Görlin († 1663, tätig ab 1633). Beschreibung: 432 Seiten, 12º, vermehrte, mindestens dritte Auflage (vorige Auflage von 1655 ohne die Erzählung von Treurecht). Standorte: Göttingen u.a. Online: Titelblatt + Text
    • (3) Ulm: Görlin, 41668. Titel: Nr. LVII. Beschreibung: S. 82–101, Namensform ‚Säwfrid‘. Standort: München. Online: Titelblatt + Text
    • (4) Ohne Ort [um 1668] (Online-Katalog Berlin), um 1690 (Bolte). Titelblatt: Der Geist von Jan Tambaur. Ein sonderbahrer lustiger Kopff, welcher zu Amsterdam auffn Schauburg seine Persohn sehr angenehm mit seinen Schwencken und kurtzweiligen Schertz-Reden vor zu stellen gewußt. Beschreibung: 290 Seiten, 12º, Neuauflage mit der veränderten Namensform ‚Siegfried‘, vielleicht unter Einfluss des Gehörnten Siegfried. Standorte: Berlin, Chicago, Göttingen. Abdrucke: Bolte 1892, S. 70ff; Schröder 1892, S. 489 (Auszug)
    • (5) Ulm: Beürlin, 51697. Titel: Nr. LVII. Beschreibung: S. 86–105, Namensform ‚Säufrid‘. Standorte: München u.a. Online: Titelblatt + Text
    • (6) Ulm: Beuerlin, 61702. Titel: Nr. LVII. Beschreibung: S. 86–105, Namensform ‚Seyfried‘. Standorte: Berlin u.a. Online: Titelblatt + Text
    • (7) Prag / Leitmeritz / Teplitz: Medau, 1837. Titel: Von Knecht Treurecht und seiner Fiedel. Beschreibung: S. 87–95, Namensform ‚Seyfried‘. Titelblatt: Der ewige Jude, die Schildbürger von Utopien und viele andere Legenden. StandortWien (vielleicht Unikum). Online: Titelblatt + Text
  3. [fragwürdiges Rezeptionszeugnis] Autor (ermittelt): Johann Beer (1655–1700). Datum: 1679. Titel: Die vollkommene Comische Geschicht Des Corylo. Das ist: Die absonderliche und denckwürdige Beschreibung Eines Ertz-Landstreichers Coryli, Welche dessen vielfältige und ungemeine Buhlereyen mit hohen und niedrigen Standes-Personen/ Glück und Unglück in und ausser Landes/ Amt/ Stand und Condition mit lebendigen Farben entwirfft/ und der gantzen Welt durch sonderliche Zeit-Verkürtzung vor Augen stellet. Der Neue Ehemann. Gedruckt in diesem 1679sten Jahre. (Abbildung). Druckort: Nürnberg. Drucker: Johann Hoffmann (1629–1698, tätig ab 1658). Beschreibung: Roman in zwei Teilen über den Findling und Landstreicher Corylo, Bezug auf den Gehörnten Siegfried fragwürdig, da Beer in einer anderen Ausgabe vom selben Jahr ausdrücklich auf den Hürnen Seyfrid hinweist. Standorte: Erfurt u.a. Zitat: „‚Meines theils‘ sagte er weiter/ ‚achte ich es nicht gar gros/ Winterszeit setze ich mich über die Spanische Winter-Nächte/ und wann das Gesind ihre Rupffen und das Werck spinnen/ so laß ich ihnen durch meinen Jungen den Dietrich von Beern oder den Ritter Otto aus Ungarn vor lesen/ Item, den Siegfried/ Keiser Octavianus, die Melusina, den Peter mit den Silbernen Schlüssel und dergleichen/“ (Ingen/Roloff 1986, S. 73f). Literatur: Alewyn 22012, S. 244
    • (2) Bern: Lang, 1986. Titel: Sämtliche Werke. Johann Beer. Bd. 3. Herausgeber: Ferdinand van Ingen und Hans-Gert Roloff. Standorte: Berlin u.a. Online: Teilanzeige
  4. [fragwürdiges Rezeptionszeugnis] Autor: Johann Christoph Ettner (1651–1724). Datum: 1719. Titelblatt: Des getreuen Eckharts Medicinischer Maul-Affe Oder der Entlarvte Marckt=Schreyer. […] Mit Beyfügung Sinn= und Lehrreichen/ erschröcklichen und lustigen Begebenheiten vermehrter und unter gewissen Capiteln vorgestellet worden. Franckfurt und Leipzig/ Bey Michael Rorlachs seel. Witttib und Erben. 1719. Druckort: Frankfurt und Leipzig. Drucker: Michael Rohrlach (1692 tätig, Druckerei um 1700 von seiner Witwe und seinen Erben fortgesetzt). Beschreibung: 1072 Seiten, 8º, neue vermehrte Auflage, mit Vergleich mit dem ‚gehörnten Seyfried‘, Beiname vielleicht vom Gehörnten Siegfried beeinflusst (ohne die entsprechende Stelle in der Erstausgabe von 1694). Standort: Leipzig (ohne Permalink) u.a. Zitat: „wann man sich aber unterlegen, und das Wasser eine Zeit lang über sich wolte fliessen lassen, möchte es mit der Zeit den Cörper mit einer Stein=Härte (gleich des DrachenSchmalz den gehörnten Seyfried mit einer Horn=feste überzogen) beziehen und umbgeben“ (S. 891); vom Erzähler empfohlene Behandlung. iteratur: Grimm 1867, S. 331; Scherer 1877, S. 26; Golther 1889, S. xxix; Schröder 1892, S. 484; Golther 21911, S. lxvi. Online: Titelblatt + Textstelle
  5. Autor: Samuel Gotthold Lange (1711–1781). Datum: 1747. Titelblatt: Eine wunderschöne Historie von dem gehörnten Siegfried dem Zweyten, Das ist: Wohlverdiente Züchtigung einer Schandschrift, Welche die sogenannte Evangelische Kirche Mährischer Unität durch ihren würdigen Vorfechter Albinus Sincerus ausgehen lassen, Dem beleuchtenden Siegfried und heimleuchtenden Alb. Sincerus statt einer Laterne verehret von dem, Der Sich Richtet nach Sprüch. Sal. XXVI, 5. Antworte aber dem Narren nach seiner Narrheit, daß er sich nicht weise lasse düncken. Braunschweig und Leipzig, 1747. Druckort: Braunschweig und Leipzig. Drucker: unbekannt. Beschreibung: 280 Seiten, 8º, Satire gegen einen mährischen Herrnhuter, der unter dem Pseudonym Albinus Sincerus in der Schrift Ungezwungene Heimleuchtung Der bißherigen Dr. Baumgartischen Unerwarteten und unbegreifflichen Beschuldigungen Gegen einige Glieder und Schrifften Der Evangelisch. Kirche Mährischer Unität seine Glaubensgenossen verteidigt hatte, die religiöse Fehde war 1744 mit der Schrift Siegfrieds bescheidene Beleuchtung ausgelöst worden, Langes Satire nur im Titel und am Anfang der Vorrede an den Gehörnten Siegfried angelehnt, Siegfried der Zweite steht für den Herrnhuter Nikolaus Ludwig von Zinzendorf (1700–1760). Standorte: Berlin u.a. Zitate: „Eine wunderschöne Historie von dem gehörnten Siegfried dem Zweyten“ (Titel); „Nachdem Herr Siegfried sich gewaget […]“ (Vorrede). Literatur: Flögel 1786, S. 525; Zarncke 1887, S. lxii; Golther 1889, S. xxxiv; Flood 1980, II, S. 92f (d, Nr. i). Online: Titelblatt + Textstelle
  6. Autor: Theodor Gottlieb Hippel (1741–1796). Datum: 1765. Titel: Der Mann nach der Uhr, oder der ordentliche Mann. Ein Lustspiel in einem Aufzuge. Druckort: Königsberg. Drucker: Johann Jakob Kanter (1738–1786). Beschreibung: Lustspiel in 18 Auftritten. Standorte: Göttingen u.a. Zitat: „Was für Fehler kann wohl ein junger herr haben, der Mademoiselle Wilhelmine liebt, der treugehorsamen Lisette manchen gehörnten Siegfrieden in die Hand drückt, und seinen Bedienten verheirathen will“ (Lisette im 4. Auftritt). Literatur: Jänicke 1872, S. 328
    • (2) Berlin/Leipzig: Rüdiger, 1766. Titel: Theater der Deutschen. Bd. 1 (S. 263–306). Herausgeber: Johanna Dorothea Sysang (1721–1796). Standorte: Eutin u. . Herausgeber
    • (3)Riga: Johann Friedrich Hartknoch, 1771. Zitat: S. 21. Standorte: Berlin u.a. Online: Vollanzeige
    • (4) Gotha 1775–1777. Beschreibung: sechs verschiedene Theaterzettel. Standorte: Berlin u. a.
    • (5) Paris 1782. Titelblatt: Nouveau théâtre allemand. Bd. 4. Titel: Lʼhomme à la minute (S. 255 –328). Beschreibung: französische Übertragung von Adrien Chrétien Friedel (1753–1786). Standorte: Eutin u. a. Zitat: „Quels défauts peut avoir un jeune homme beau, bien fait, qui aime Mademoiselle Adélaïde, qui donne souvent à Mademoiselle Lisette des marques brillantes de sa générosité ? (S. 270). Online: Vollanzeige
    • (6) Berlin: Reymer, 1828. Titel: Th. G. Hippel sämtliche Werke. Bd. 10. Standorte: Weimar u. a. Zitat: S. 380
    • (7) Halle: Niemeyer, 1928. Standorte: Halle u. a. Online: Vollanzeige (Transkription)
  7. Autor (ermittelt): Johann Gottwerth Müller (1749–1828). Datum: 1779. Titel: Siegfried von Lindenberg. Eine komische Geschichte. Druckort: Hamburg. Drucker: Gottfried Dalençon (1718–1795, tätig in Hamburg ab 1756). Beschreibung: 160 Seiten, Vorrede und 26 Kapitel, humorvolle Geschichte eines pommerschen Aristokraten, der Plattdeutsch spricht, fünf Stellen mit auf den Gehörnten Siegfried. Standort: Hamburg (kein anderes Exemplar ermittelt). Zitate: „Seyfried hieß also eigentlich der Edelmann [auf Plattdeutsch]; aber er hörte es gern, wenn man ihn [auf Hochdeutsch] Siegfried nannte“ (Kap. 4), in der Dorfschenke hört er den Schulmeister aus der „wahre[n] und wundersame[n] Geschichte des kecken und mannhaften Ritters Siegfried, mit dem Beynamen des Hörnernen“ vorlesen und ist von diesem „ganze[m] Kerl“ so sehr beeindruckt (Kap. 5), dass er die „Grille“ bekommt, „sein Geschlecht müsse wohl ursprünglich vom tapfern und mannlichen Ritter Siegfried dem Hörnernen abstammen,“ der Schulmeister hat „das Siegfriedenbuch“ in Greifswald gekauft und gehört, „daß es ein großer vornehmer Professor in Greifswalde gemacht hätte“ (Kap. 7), der „Ludimagister“ [= Schulmeister] ist „ein unwissender Bube“, denn er hat nur Bücher wie „den gehörnten Siegfried“ gelesen (Kap. 16), in der historischen Gesellschaft des Edelmanns wird für die Beantwortung folgender Frage ein Preis verliehen: „In welchem Jahre zog der tapfere Ritter Siegfried, genannt der Hörnerne, zum erstenmal auf Abentheuer aus? Wenn ward er gebohren, und wenn starb er?“ (Kap. 19). Literatur: Pröhle 1886, S. 289–293; Golther 1889, S. xxxivf; Jantz 1965, S. 436; Dick 2003, S. 144. Online: Volltext (Transkription) + Kap. 4, 5, 716, 19
    • (2) Leipzig und Frankfurt, 1780. Beschreibung: neue Auflage, 192 Seiten, 8º, 26 Kapitel. Standorte: Halle u.a. Online: Titelblatt + Kap. 4 (S. 20f), Kap. 5 (S. 23f), Kap. 7 (S. 34f), Kap. 16 (S. 135), Kap. 19 (S. 158)
    • (3) Leipzig: Schneider; Itzehoe: Müller, 21781–1782. Beschreibung: „Zweyte rechtmäßige und durchgehends geänderte Ausgabe“, 4 Teile, 238 + 218 + 219 + 287 Seiten, 8º. Standorte: Berlin, Hamburg u.a.
    • (4) Leipzig: Schneider, 31783. Beschreibung: „Dritte rechtmäßige, vom Verfasser verbesserte Ausgabe“, 2 Bände, 4 Teile, 470 + 472 Seiten, 92 Kapitel, 8º, die fünf Stellen fast unverändert. Standorte: Jena, Weimar u.a. Online: Vollanzeige (ohne direkte Seitenanzeige: Kap. 4 = I, S. 85, Kap. 5 = I, S. 88–90, Kap. 7 = I, S. 104–107, Kap. 17 = II, S. 272, Kap. 20 = II, S. 302)
    • (5) Leipzig: Schneider, 41784. Beschreibung: „Vierte rechtmäßige, vom Verfasser verbesserte Ausgabe“, 2 Bände, 4 Teile, 354 + 336 Seiten, 92 Kapitel, 8º. Standorte: Jena u.a.
    • (6) Kiøbenhavn: Simmelkiær, 1786. Titelblatt: Siegfried von Lindenberg. Inspicere, tanquem in speculum, in vitas omnium / Suadeo, atque ex aliis sumere exemplum sibi. Terent. Første og andel Deel. [Illustration: zwei Männer im Gespräch] Fordansket. Kiøbenhavn/ 1786. Trykt paa Bogtrykker L. Simmelkiærs Forlag, boende paaa Amagertorv. No. 48. Übersetzer (ermittelt): Friderich Andreas Pflueg (1726–1812). Beschreibung: dänische Übersetzung, 2 Bände, 4 Teile, 7 + 320 + 348 Seiten, Auszug aus der Vorrede zur ersten Ausgabe (S. *2–6), anonymes Vorwort des Übersetzers (S. *6f), 92 Kapitel (treue Übertragung der vierten Auflage von 1784, Textstellen: Kap. 4, S. 26f, Kap. 5, S. 28–30, Kap. 7, S. 40–42, Kap. 17, S. 173, Kap. 20, S. 199: „den tappre Ridder Sigfrid kaldet den horne“ für „der tapfere Ritter, genannt der Hörnerne“), 8º, keine Illustration. Standorte: Hamburg, Kopenhagen, Straßburg (Andersen) (kein weiteres Exemplar ermittelt)
    • (7) ‘s Gravenhage: van Cleef, 1787–1788. Titelblatt: Siegfried van Lindenberg. Uit het Hoogduitsch vertaald. Beschreibung: niederländische Übersetzung, 2 Bände, 389 + 374 Seiten, 8º. Standorte: Hamburg u.a.
    • (8) Wien, 1787. Beschreibung: 4 Bände, 8º. Standorte: Berlin u.a.
    • (9) Leipzig: Schneider, 51790. Beschreibung: „Fünfte rechtmäßige, vom Verfasser durchgehends verbesserte und vermehrte Ausgabe“, 4 Bände, 420 + 440 Seiten, 93 Kapitel, 8º, Illustrationen von Daniel Chodowiecki (1726–1801). Standorte: Berlin u.a. Online: Titelblatt + Kap. 4 (I, S. 69), Kap. 5 (I, S. 71–73), Kap. 7 (I, S. 85f), Kap. 17 (II, S. 223), Kap. 20 (II, 259)
    • (10) Frankfurth a. M.: Brönner; Amsterdam: Diederichs, 1790. Titelblatt: Siegfried von Lindenberg. Ein Lustspiel in fünf Aufzügen. Nach Müllers Roman frey bearbeitet von P. L. B-n. Autor: Philipp Ludwig von Bunsen (1760–1809). Beschreibung: 176 Seiten, 8º, ohne Anspielung auf den Gehörnten Siegfried. Standorte: Hannover u.a. OnlineTitelblatt. Neuauflagen → Frankfurth am Mayn: Brönner, 1796. Online: Titelblatt. Ludwigslust, 1826.
    • (11) Carlsruhe: Schmieder, 1791. Beschreibung: „Neueste, vom Verfasser durchgehends verbesserte und vermehrte Ausgabe“, 4 Bände, 416 + 504 Seiten, 93 Kapitel, 8º. Standorte: Berlin u.a. Online: Titelblatt + Kap. 4 (I, S. 30f), Kap. 5 (I, S. 33f), Kap. 7 (I, S. 47f), Kap. 17 (II, S. 200), Kap. 20 (II, S. 228f)
    • (12) Leipzig: Junius, 61802. Beschreibung: „6. rechtmäßige Ausgabe, vom Verfasser durchgehends verbessert und vermehrt“, 4 Bände, 178 + 222 + 423 Seiten, 8º. Standorte: Berlin u.a.
    • (13) Jena: Schmid; Leipzig: Nauck, 1830. Beschreibung: „Neue Ausgabe“, 4 Bände, 128 + 149 + 124 + 150 Seiten. Standorte: Hamburg, Jena u.a. Online: Titelblatt (I) + Kap. 4 (I, S. 49), Kap. 5 (I, S. 51), Kap. 7 (I, S. 60f), Kap. 17 (II, S. 25), Kap. 20 (II, S. 39)
    • (14) Leipzig: Wigand, 1867. Titelblatt: Siegfried von Lindenberg. Ein pommerscher Junker aus dem 18. Jahrhundert. Drei Theile in einem Bande. Beschreibung: 123 + 129 + 125 Seiten. Standorte: Berlin u.a.
    • (15) Leipzig: Reclam, [1870]. Beschreibung: 532 Seiten, 8º. Standorte: Hamburg u.a.
    • (16) Leipzig: Reclam, [1879]. Beschreibung: 532 Seiten, 8º. Standorte: Wolfenbüttel u.a.
    • (17) Leipzig: Eckstein, [um 1880]. Titelblatt: Die wundersame Historie vom hochedlen Junker Siegfried von Lindenberg. Humoristische Erzählung. Beschreibung: Neu revidierte Volksausgabe, 206 Seiten. Standorte: Berlin u.a.
    • (18) Berlin / Stuttgart: Spemann, [um 1886]. Titelblatt: Alxinger. Musäus. Müller von Itzehoe. In einer Auswahl aus ihren Werken. Herausgeber: Heinrich Pröhle (1822–1895). Reihe: Deutsche National-Literatur, Nr. 57. Beschreibung: 501 Seiten. Standorte: Berlin u.a. Online: S. 297, 304f, 356 (die übrigen Stellen nicht in der Auswahl)
    • (19) Leipzig: Eckstein, [nach 21900]. Titelblatt: Die wundersame Historie vom hochedlen Junker Siegfried von Lindenberg. Humoristische Erzählung. Beschreibung: 206 Seiten. Standorte: Potsdam u.a.
    • (20) Leipzig : Reclam, [1914]. Beschreibung: 574 Seiten, 8º. Standorte: Jena u.a.
    • (21) München: Müller, 1918. Titelblatt: Siegfried von Lindenberg. Ein humoristisch-satirischer Roman aus dem 18. Jahrhundert. Beschreibung: Neubearbeitung der Ausgabe 1783, 560 Seiten. StandorteBerlin u.a.
    • (22) Wedel/Holstein: Alster, 1941. Beschreibung: 333 Seiten, 8º. Standorte: Berlin u.a.
    • (23) Wedel/Holstein: Brauns, [21943]. Beschreibung: 302 Seiten. Standorte: Berlin u.a.
    • (24) Wedel/Holstein: Alster, 31947. Beschreibung: 302 Seiten. Standorte: Hamburg u.a.
    • (25) Berlin: Eulenspiegel, [1964]. Beschreibung: 183 Seiten. Standorte: Berlin u.a.
    • (26) Frechen b. Köln: Bartmann, 1966. Beschreibung: 301 Seiten. Standorte: Göttingen u.a.
    • (27) Weimar: Kiepenheuer, [1976]. Beschreibung: 637 Seiten, Nachdruck der Ausgabe von 1781. Standorte: Jena u.a.
    • (28) Dortmund: Harenberg, 1978. Beschreibung: 279 Seiten, Nachdruck der Erstausgabe von 1779. Standorte: Hamburg u.a.
    • (29) Leipzig [u.a.]: Kiepenheuer, 1984. Beschreibung: 505 Seiten. Standorte: Greifswald u.a
    • (30) München: Beck, 21984. Beschreibung: 505 Seiten. Standorte: Oldenburg u.a.
  8. Autor: Christian Wilhelm Kindleben (1748–1785). Datum: 1783. Titelblatt: Der gehörnte Siegfried ein Volksroman. von Christian Wilhelm Kindleben, der Weltweisheit Doktor und der freyen Künste Magister. Neue, ganz umgearbeitete und stark vermehrte Ausgabe. 1783. Druckort: Leipzig (Holzmann/Bohatta). Drucker: unbekannt. Beschreibung: 2 Teile = 224 + 338 Seiten, 17 + 19 Kapitel, vier Illustrationen: I, S. 148, 161, II, S. 30, 304, 8º, humorvolle und äußerst freie Behandlung der Vorlage, der Held wird erst nach 44 Seiten geboren, und zwar am 8. September 1404 (I,4), es ist erst nach 377 Seiten von der Königstochter Florigunda die Rede, also nach zwei Dritteln des Romans (II,9), der Kampf mit dem Drachen wird dagegen gerafft beschrieben (II,17), in Übereinstimmung mit den Holzschnitten der älteren Drucke verdankt Siegfried seinen Beinamen zwei Hörnern, die er an der Stirn trägt: „Die Handlung des Volksbuchs ist auf die albernste Art in die Breite gezogen und mit einer Unzahl von ungehörigen Episoden versetzt“ (Golther). Standort: Berlin u.a. Literatur: Anonymus 1785, S. 298f; Vulpius 1786, S. 31; Golther 1889, S. xxxiv; Holzmann/Bohatta 1907, S. 84; Flood 1980, II, S. 93 (d, Nr. ii). Online: Titelblatt (I) + Text (I) + Titelblatt (II) + Text (II)
  9. Autor: anonym. Datum: um 1800 (Online-Katalog Leipzig), um 1804 (Online-Katalog Berlin, Jahr ermittelt nach Bücheranzeige zu Musaeus 1794), nach 1805 (Golther). Titelblatt: Siegfried und Florigunde. Oder: durch Gefahren wird die Tugend gestärkt, und die Ausdauer in derselben belohnt. Eine märchenhafte Historie von den Abenteuern, welche Siegfried der Ungehörnte wegen der schönen Florigunde bestanden hat. Erster Theil. Ganz umgearbeitet, neu aufgelegt und in ein heilsames Lesebuch verwandelt. Leipzig, in der Solbrigschen Buchdruckerey. 6. (Golther). Drucker: Leipzig. Drucker: Christian Friedrich Solbrig (tätig 1772–1799). Beschreibung: 88 Seiten (der zweite Teil ist offenbar nie erschienen, obwohl der Leipziger Online-Katalog ‚2‘ angibt), 8º, „schlimme Entartung[…] noch schlimmer beinahe [als Kindlebens Fassung]“ (Golther). Standorte: Berlin, Leipzig (kein weiteres Exemplar ermittelt). Literatur: Golther 1889, S. xxxiv; Flood 1980, II, S. 93 (d, iii)
    • (2) Berlin: Zürngibl. Titelblatt: Siegfried und Florigunde. Eine wunderschöne Historie von den Abentheuern welche der gehörnte Siegfried wegen der schönen Florigunde bestanden. Beschreibung: um 1810 (Leipzig), um 1830 (Weimar), 64 Seiten. Standorte: Basel, Weimar (zwei Exemplare) (kein weiteres Exemplar bekannt)
  10. Autor: Friedrich de la Motte-Fouqué (1777–1843). Datum: 1803. Titel: IV. Der gehörnte Siegfried in der Schmiede. Beschreibung: II, S. 82–87, dramatisches Gedicht mit Siegfried, dem Meister und dessen Gesellen, „Dramatisierung […], die den Antiphilister Siegfried mit der etablierten Bürgerlichkeit des Schmieds und seiner Gesellen konfrontiert“  (Stockinger), freie Bearbeitung der Episode beim Schmied im Gehörnten Siegfried (Kap. 1–3 = Golther 1889, S. 62f = HS 4–7). Titelblatt: Europa. Eine Zeitschrift. Herausgegeben von Friedrich Schlegel. Zweiter Band. Frankfurt a. M bei Friedrich Wilmans, 1803. Herausgeber: Friedrich Schlegel (1772–1829). Drucker: Friedrich Wilmans (1764–1830). Beschreibung: zweiteiliger Band, 206 + 148 Seiten. Standorte: Potsdam u.a. Literatur: Stockinger 1999, S. 86; Düwel 2005, S. 670. Online: Titelblatt + Text
    • (2) Wien / Prag: Carl Hans, 1817. Titel: Der gehörnte Siegfried in der Schmiede. Beschreibung: S. 97–101. Titelblatt: Gedichte von Friedrich Baron de la Motte Fouqué. Erster Band. Beschreibung: 172 Seiten. Standorte: Wien u.a. Online: Titelblatt + Text
    • … und zahlreiche weitere Ausgaben
  11. Autor: Carl Burger (tätig als Schriftsteller 1830–1839). Datum: 1837. Titelblatt: Der gehörnte Siegfried. Eine alte Geschichte für die Jugend. Neu erzählt von Dr. Carl Burger. Nürnberg 1837. Verlag von Bauer und Raspe. Druckort: Nürnberg. Drucker: Bauer und Raspe. Beschreibung: 96 Seiten, freie Bearbeitung mit Beibehaltung des Handlungsschemas und leicht veränderten Namen, 7 Illustrationen: S. ii, 5, 14, 17, 43, 69, 98. Standort: München (vielleicht Unikum). Online: Titelblatt + Text
  12. Autor: Guido Görres (1805–1852). Datum: 1842 (Online-Katalog Berlin). Titelblatt: Der hürnen Siegfried und sein Kampf mit dem Drachen, eine altdeutsche Sage, nebst einem Anhange über den Geist des germanischen Heidenthums und die Bedeutung seiner Heldensage für die Geschichte. Beschreibung: 80 Seiten, Text: S. 1–68 in 14 Aventüren. Verschmelzung des Gehörnten Siegfried mit dem Hürnen Seyfrid „mit Zuziehung des Berichtes der Þiðrekssaga und mit Einflechtung von Mythologie“ (Golther), Einfluss des Gehörnten Siegfried besonders deutlich in der letzten Aventüre. 14 Illustrationen von Wilhelm von Kaulbach (1805–1874): S. 4, 12, 14, 24, 26, 28, 30, 32, 44, 46, 58, 60, 62, 66. StandorteBerlin u.a. Literatur: Golther 1889, S. xxxiiif (Nr. 1); Flood 1980, II, S. 90f. Online: TitelblattText
    • (2) Schaffenhausen: Hurter, [1843]. Standorte: Braunschweig u.a.
    • (3) London: Cundall and Bogue, 1848. Beschreibung: anonyme englische Fassung → Übersetzungen
    • (4) Regensburg : G. J. Manz, 1883. Beschreibung: 190 S. Standorte: Hildesheim u.a.
  13. Titel: Fragmente einer Tragikomödie: Der gehörnte Siegfried. Autor: Friedrich Engels (1820–1895). Beschreibung: S. 44–53, Anfang eines Dramas in einem Brief vom 1. Mai 1839 an Friedrich Graeber, drei Auftritte, drei Orte: Palast des Königs Sieghard, Schmiede im Wald, im Walde, Personen: Sieghard, ein Rat, Siegfried, Meister, Theodor Hell, Leo, Michelet, Inhalt: Siegfried als Schiedsrichter in einer literarisch-philosophischen Debatte zwischen Theodor Hell, Heinrich Leo und Jules Michelet, Schmiede als metaphorische Dichterwerkstatt, Handung an die drei ersten Kapitel des Gehörnten Siegfried angelehnt (= HS 1–10), vgl. auch den Reisebericht von 1840 mit dem berühmten Urteil: „Siegfried ist der Repräsentant der deutschen Jugend“, in: Mayer 1920, S. 134–139, Zitat S. 137Titelblatt: Friedrich Engels Schriften der Frühzeit. Gesammelt und herausgegeben von Gustav Mayer. Berlin Verlag von Julius Springer 1920. Herausgeber: Gustav Mayer (1871–1948). Drucker: Nachfolger von Julius Springer (1817–1877). Beschreibung: 317 Seiten, 8º, Erstdruck des Briefs. Literatur: Düwel 2005, Sp. 670. Standorte: Berlin u.a. Online: Titelblatt + Text
    • Berlin: Dietz, 1967. Titel: Fragmente einer Tragikomödie: Der gehörnte Siegfried. Beschreibung: S. 373–383. Titelblatt: Karl Marx. Friedrich Engels. Werke. Bd. 41. Ergänzungsband. Zweiter Teil. Herausgeber: Zentralkomitee der SED. Standorte: Bremen u.a. Online: Text (Transkription)
    • 1975. Titelblatt: Marx/Engels Collected Works (MECW). Bd. 2. Beschreibung: englische Übertragung des Briefs. Online: Text (Transkription)
  14. [fragwürdiges Rezeptionszeugnis] Titelblatt: Die Nibelungen. Ein deutsches Trauerspiel in drei Abtheilungen von Friedrich Hebbel. Erster Band. Der gehörnte Siegfried. Siegfried‘s Tod. Zweiter Band. Kriemhild‘s Rache. Hamburg. Hoffmann und Campe. 1862. Autor: Friedrich Hebbel (1813–1863). Drucker: Hoffmann & Campe. Uraufführung: 31. Januar 1861 (Teil 1–2), 16.–18. Mai 1861 (Teil 1–3) in Weimar. Beschreibung: 2 Bände = 210 + 218 Seiten, 8º, Handlung und Namen nach dem Nibelungenlied, nur Beiname des Helden im Vorspiel nach dem Gehörnten Siegfried. Standorte: Berlin u.a. Online: Titelblatt + Text
    • Hamburg, 1866. Titelblatt: Sämmtliche Werke. Bd. 5. Die Nibelungen. Herausgeber: Emil Kuh (1828–1876). Standorte: Kiel u.a.
    • Hamburg: Hoffmann & Campe, 1891. Titelblatt: Friedrich Hebbel‘s sämmtliche Werke. Herausgeber: Hermann Krumm (1855–1915). StandorteHamburg u.a.
    • Berlin: Behr, 1904. Titelblatt: Sämtliche Werke. Bd. 4. Herausgeber: Richard Maria Werner (1854–1913). Standorte: Schwerin u.a. Online: Titelblatt + Text
    • … und zahlreiche weitere Auflagen

Übersetzungen

  1. Titelblatt: The Heroic Life and Exploits of Siegfried the Dragon Slayer. An Old German Story. With Eigth Illustrations designed by Wilhelm Kaulbach. London: Joseph Cundall and David Bogue, 1848. Beschreibung: iv + 118 Seiten, 14 Kapitel, Illustrationen: S. 0, 8, 26, 32, 48, 54, 58 (die achte Illustration nicht online, vielleicht auf dem Titelblatt), 4o, anonyme Übertragung von Guido Görres‘ Fassung von 1843. Standorte: London u.a. Online: Titelblatt + Text
    • (2) London: Harrap, 21910. Titelblatt: The Heroic Life and Exploits of Siegfried the Dragon-Slayer. An Old Story of the North. Retold by D[ora] F[ord] Madeley. With Twelve Illustrations by Stephen Reid. Beschreibung: modernisierende Bearbeitung der Ausgabe von 1848, 12 Kapitel, neue Illustrationen. Literatur: Blamires 2009, S. 7–10, 30. Standorte: London u.a.
  2. Titelblatt: Historya o niezwyciężonym rycerzu Zygfrydzie. Ciekawy i zajmująje opowiadanie z przeszłości. [‚Geschichte des unbesiegbaren Ritters Siegfried, eine merkwürdige und unterhaltsame Erzählung aus der Vergangenheit.‘] Cieszyn: Edward Feitzinger, [1889–1894]. Reihe: Biblioteka Tanich Książeczek dla Ludu i Młodzieży, Nr. 42. Beschreibung: 56 Seiten, 8º, anonyme Übertragung von Golthers Abdruck der Ausgabe von 1726. Literatur: Londzin 1904, S. 12; Dunin 1974, S. 125 (noch kein Exemplar auffindbar); Flood 1980, II, S. 91 (damals kein Exemplar auffindbar); Wikipedia (poln.). Standort: Cieszyn/Teschen (Signatur: KD I 00002, vermutlich Unikum, ohne Permalink)
    • Bielsko-Biała: Beskidzkie Towarzystwo Społeczno-kulturalne, 1982. Herausgeber: Antoni Gładysz. Beschreibung: 180 Seiten [mit Abdruck des Exemplars in Cieszyn]. Standorte: Warschau u.a
    • Wrocław: Towarzystwo Przyjaciół Polonistyki Wrocławskiej, 1992. Titel: Historia o niezwyciężonym rycerzu Zygfrydzie. Ciekawe i zajmujące opowiadanie z przeszłości. Beschreibung: S. 5–41 (Text nach Feitzingers Ausgabe), S. 275–281, 299 (Kommentare). Titelblatt: Piękne historie o niezłomnym rycerzu Zygfrydzie, pannie wodnej Meluzynie, królewnie Magielonie i świętej Genowefie, różne przygody, smutki i pociechy, nieszczęścia i szczęścia, przy odmianach omylnego świata reprezentujące. Herausgeber: Jolanta Ługowska und Tadeusz Żabski. Beschreibung: 302 Seiten. Standorte: Harvard u.a.
  3. Titelblatt: Zygfryd. Historya bardzo piekna o rycerzu, który królewnę z mocy strasznego smoka uwolnił i z nią się ozenił. [‚Siegfried, eine sehr schöne Geschichte von dem Ritter, der die Königstochter von der Macht eines furchtbaren Drachen befreite und sie heiratete‘]. Chełmno. Drukiem i nakładem W. Fiałka. (Flood). Herausgeber: Walenty Fiałek (1852–1932, tätig als Drucker in Chełmno/Kulm 1885–1919). LIteratur: Dunin 1974, S. 126; Flood 1980, II, S. 92. Kein Standort bekannt

Erschlossene oder verschollene Drucke

  1. Hinweis (verlässlich): Diese History welche auf sechß Bogen/ und wol werth zu lessen ist zu Hamburg Anno 57. gedrucket (Hertz um 1670, fol. N6r). Beschreibung: Hamburg, 1657, 48 Bl., 8º (Flood). Früherer Standort: unbekannt. LiteraturJantz 1965, S. 434–436, 439; Flood 1980, II, S. 46, 96; Dick 2003, S. 123. Sigle: X1
  2. Hinweis (verlässlich): aus der History von gehörneten Siegfrieden/ (so neulich zu Erffurdt gedrucket mit Lust nach der Länge zu lesen (Hertz um 1670, fol. A2v). Beschreibung: Erfurt, vielleicht bei Martha Hertz, um 1665, 8º (Flood). Früherer Standort: unbekannt. LiteraturJantz 1965, S. 438; Flood 1980, II, S. 47, 96; Dick 2003, S. 13. Sigle: X2
  3. Hinweis (unverlässlich): Derselbe [Karl Goedeke (1814–1887)] theilte mir [Felix Bobertag (1841–1907)] auch freundlichst mit, dasz J[acob] Grimm in seinen Vorlesungen 1834 eine Braunschweiger Ausgabe von 1720 gesprochen habe (Bobertag 1876, S. 171). Beschreibung: Braunschweig, 1720. Früherer Standort: unbekannt. LiteraturFlood 1980, II, S. 83 (Nr. i): „While this is not impossible, it is also conceivable that it is a mistake for 1726 (the date of Aa)“; Sigle: keine
  4. Hinweis (verlässlich): Eine wunderschöne Historie von dem gehörnten Siegfried, was wunderliche Abentheuer dieser theure Ritter ausgestanden, sehr denkwürdig und mit Lust zu lesen. Aus dem Französischen ins Teutsche übersetzt, und von neuem wieder aufgelegt. Frankfurt und Leipzig. (Flood nach Kaldewey, Ae1: … Historia … wunderlicher Ebentheuer …). Beschreibung: Frankfurt/M. und Leipzig, um 1780 (Kaldewey), 40 Bl., 8º, 38 Holzschnitte. Früherer Standort: München 1976, versteigert, geschätzter Preis: 200 DM. Literatur: Kaldewey 1976, Nr. 167; Flood 1980, II, S. 53, 97, 185–188. Sigle: Ae2
  5. Hinweis (verlässlich): Eine | Wunderschöne Historie | von dem gehörnten | Siegfried, | Was wunderliche Ebentheuer dieser | theure Ritter ausgestanden, sehr | denkwürdig und mit Lust zu lesen. | [Holzschnitt: helmtragender Krieger mit Speer in rechter Hand und Schild in linkem Arm] | Aus dem Französischen ins Teutsche über= | setzt, und von neuem wieder aufgelegt. | [Strich] | Gedruckt in diesem Jahr. (5) | (Flood). Beschreibung: um 1660 (Online-Katalog, Datierung bezogen auf das Exemplar: B 1721 = Al), 40 Bl. (A–E8) = 80 paginierte Seiten, 8º, 38 Holzschnitte. Früherer Standort: Weimar bis 2004, verbrannt. LiteraturFlood 1980, II, S. 58, 97, 119ff; Online-Katalog (Signatur: 40, 5 : 128 [b]). Sigle: Aj
  6. Hinweis (verlässlich): Eine | wunderschöne Historie | von dem gehörnten | Siegfried, | Was wunderliche Ebentheuer dieser | theure Ritter ausgestanden, sehr | denkwürdig und mit Lust zu lesen. | [Holzschnitt: helmtragender Krieger mit Speer in rechter Hand und Schild in linkem Arm] | Aus dem Französischen ins Teutsche über= | setzt, und von neuem wieder aufgelegt. | [Strich] | Gedruckt in diesem Jahr. (5) | (Flood). Beschreibung: um 1660 (Online-Katalog, Datierung bezogen auf das Exemplar: B 1721 = Al), 40 Bl. (A–E8) = 80 paginierte Seiten, 8º, 38 Holzschnitte. Früherer Standort: Weimar bis 2004, verbrannt. LiteraturFlood 1980, II, S. 60, 97, 119ff; Online-Katalog. (Signatur: Dd 4 : 462 [u]). Sigle: Al
  7. Hinweis (fragwürdig): Eine wunderschöne Historie von dem gehörnten Siegfried, was wunderliche Ebentheuer dieser theure Ritter ausgestanden, sehr denkwürdig und mit Lust zu lesen. Aus dem Französischen ins Teutsche übersetzt, und von neuem wieder aufgelegt. Gedruckt in diesem Jahr. Cöln und Nürnberg. (Görres 1807, S. 93, abgesehen von den beiden Druckorten wie Af, Aj, Al, Am, An, Joseph Görres kann die Druckorte vermutet haben). Beschreibung: Köln und Nürnberg, 8º. Früherer Standort: 1807 vermutlich im Besitz von Clemens Brentano (vgl. Görres 1807, S. 308). Literatur: von der Hagen 1812, S. 53; Golther 1889, S. xxxi (Nr. 7); Flood 1980, II, S. 63, 97, 188. Sigle: Ao 
  8. Hinweis (unverlässlich): Eine | Wunderschöne Historie | von dem gehörnten Siegfried, | Was wunderliche Ebentheuer dieser | theure Ritter ausgestanden, sehr |denkwürdig und mit Lust zu lesen. | [Holzschnitt] | Aus dem Französischen ins Deutsche übersetzt, | und von neuem wieder aufgelegt. | Dresden, zu haben bei dem Buchbinder H. B. Brückmann, | Breitegasse Nr. 63. (4) | fol. 22: Bautzen, | gedruckt in der J. G. Lehmann’schen Buchdruckerei. | (Titelblatt und Kolophon von Flood nach Golthers Erklärungen erschlossen: „Eine weitere Ausgabe [G2] ist im Titel vollkommen identisch mit der vorigen [F]. […] Eine davon verschiedene (auf dem Titel steht nämlich ‚ins Deutsche‘, in Steinmeyers Exemplar [F] ‚ins deutsche‘) besitzt [21911: besass] Reinhold Köhler, G4: … Abentheuer …). Beschreibung: um 1830 (wie G2), 22 Bl. = 44 Seiten, 8º. Früherer Standort: Weimar, Reinhöld Köhler (1830–1892). Literatur: Golther 1889, S. xxxiii; Flood 1980, II, S. 78, 97, 133–136, 150. Sigle: G3 (höchstwahrscheinlich identisch mit G4, denn Köhler war Bibliothekar in Weimar, und Golther kann leicht bei seinem doppelten Vergleich den Unterschied im Wort ‚Ebentheuer‘ übersehen haben)
  9. Hinweis (verlässlich): Der gehörnte Siegfried. Neu erzählt / Hildebrandt-Strehlen. [Mit Farbendruckbildern von Paul Wagner]. Wesel. (Online-Katalog). Beschreibung: um 1880, 96 Seiten, 8º(Online-Katalog), erschlossener Verleger Wilhelm Düms (tätig ab 1868–1882). Früherer Standort: Berlin bis 1945, Kriegsverlust (zweite Auflage von 1885 erhalten, vgl. Nr. 14). LiteraturOnline-Katalog. Sigle: keine
  10. Hinweis (verlässlich): Der gehörnte Siegfried. Für Jung u. Alt wiedererzählt von Dr. Johann Pfeiffer. Essen-Ruhr: Fredebeul & Koenen, 1887. (Online-Katalog). Herausgeber: Johann Pfeiffer, auch Verfasser einer Magelone in derselben Reihe. Drucker: Verlag Fredebeul & Koenen (seit 1875 in Essen). Reihe: Volks-Bibliothek, Nr. 4. Beschreibung: 36 Seiten, 8º. Früherer Standort: Berlin (Kriegsverlust, 12.09.2014 von Sabine Tolksdorf bestätigt). Sigle: keine
  11. Hinweis (verlässlich): Der gehörnte Siegfried. Die heilige Genovefa. Erzählungen f. Jung u. Alt. Mit vielen Ill. Essen-Ruhr: Fredebeul & Koenen. (Online-Katalog). Reihe: Unterhaltungsbibliothek für Jung und Alt, Nr. 5. Beschreibung: um 1899 (Flood, Online-Katalog), 99 Seiten (vermutlich Neuauflage von Pfeiffers Fassung, vgl. Nr. 10 oben), Illustrationen, 8º. Früherer Standort: Berlin (Kriegsverlust, 12.09.2014 von Sabine Tolksdorf bestätigt). Literatur: Flood 1980, II, S. 89 (Nr. xii). Sigle: keine
  12. Hinweis (verlässlich): Der hörnene Siegfried. Deutsche Heldensage. Der Jugend neu erzählt v. Ferdinand Goebel. M. 5 Bild. in Farbendr. v. W. Schäfer. (Online-Katalog). Herausgeber: Ferdinand Goebel, Autor zahlreicher Kinder- und Jugendbücher ab 1887. Drucker: Verlag von Wilhelm Düms. Beschreibung: um 1892 (Online-Katalog), 1902 (Golther, jüngere Zeitgrenze), 71 Seiten, 4 Tafeln, 8º (Golthers Titelangabe „Der gehörnte Siegfried von F. Göbel für die Jugend“ vermutlich falsch, vgl. Friedek 1902: „Der hörnene Siegfried“). Früherer Standort: Berlin (Kriegsverlust). Literatur: Friedek 1902, S. 48; Golther 21911, S. liii (Nr. 10); Flood 1980, II, S. 90 (Nr. xiv). Sigle: keine
  13. Hinweis (verlässlich): Four unidentified copies of Siegfried, formerly owned by Karl Wolfskehl, forming part of lots nos 427, 428, 432, 433 of Hauswedell & Nolte‘s Auktion 208. […] The copy in lot 432 in described as ‚Siegfried, Frankfurt u. Leipzig‘, in the other three cases only the title is mentioned. All four lots comprised ‚Flugschriften und Volksbücher des 18. u. 19. Jahrhunderts‘. (Flood, nach Hauswedel). Beschreibung: 18. oder 19. Jh. Früherer Standort: vielleicht München bis zur Emigration 1933 des früheren Besitzers Karl Wolfskehl; dann Hamburg, Hauswedell, 1975 zusammen mit den drei anderen Exemplaren versteigert. Literatur: Hauswedell 1975, Nr. 427; Flood 1980, II, S. 83 (Nr. ii). Sigle: keine
  14. Hinweis (verlässlich): [wie Nr. 13]. Literatur: Hauswedell 1975, Nr. 428; Flood 1980, II, S. 83 (Nr. iii). Sigle: keine
  15. Hinweis (verlässlich): [wie Nr. 13, Druckorte: Frankfurt und Leipzig, wie : Ae1, Ae2 und B1]. Literatur: Hauswedell 1975, Nr. 432; Flood 1980, II, S. 83 (Nr. iv). Sigle: keine
  16. Hinweis (verlässlich): [wie Nr. 13]. Literatur: Hauswedell 1975, Nr. 433; Flood 1980, II, S. 83 (Nr. v). Sigle: keine
  17. Hinweis (verlässlich): Geschichte vom gehörnten Siegfried. Kol. Lith. Neuruppin, Oehmigke & Riemenschneider o. J. (um 1850). fol. (Flood, nach Hauswedell). Beschreibung: Bilderbogen. Früherer Standort: vielleicht München bis zur Emigration 1933 des früheren Besitzers Karl Wolfskehl; dann Hamburg, Hauswedell, 1975 zusammen mit den vier Druckexemplaren versteigert, geschätzter Preis: 100 DM. Hauswedell 1975, Nr. 402; Flood 1980, II, S. 92 (c). Sigle: keine
  18. Hinweis (verlässlich): Eine wunderschöne Historie von dem gehörnten Siegfried, was wunderliche Abentheuer dieser theuere Ritter ausgestanden, sehr denkwürdig und mit Lust zu lesen Aus dem Französ. ins Deutsche übers., u. von neuem wieder aufgelegt. Gedruckt in diesem Jahr. (Hauswedell, wie D2). Beschreibung: um 1800, 64 Seiten, 8º, 10 Holzschnitte. Früherer Standort: Hamburg, Hauswedell, am 22. oder 23. Mai 2012 versteigert, geschätzter Preis: 100 €, Schlusspreis: 70 € (vgl. Ergebnisliste). Hauswedell 2012 (pdf), S. 243 (Nr. 1059). Sigle: keine (vermutlich als D2 einzuordnen)

Rezeption des Ritter Löwhardus

Der Ritter Löwhardus wurde offenbar nie rezeipiert. Der einzige Hinweis auf diese Fassung findet sich im Gehörnten Siegfried. An drei Stellen des 19. Kapitels wird auf die Fortsetzung hingewiesen: Aa 38v, 40r, 40v = Golther 1889, S. 93–95.